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säure blieben häutig-, aber nicht immer, einige wenige, kaum sicht-bare, schwarze Flöckchon ungelöst.
4. Mit Natriumthio sulfat nach V ciliar d.Vergleiche Jodometrie.
5. Mit Wasserstoffporoxyd nacli Lunge.Vergleiche Gasvolumetrischc Methoden.
Haltbarkeit der Kaliutnpermanganatlösang.
Wie auf Seite 76 erwähnt, hält sich eine Permanganatlösungfast unbegrenzt lange unverändert, vorausgesetzt, daß sie vor Staubund reduzierenden Dämpfen geschützt ist. Um die Haltbarkeit einersolchen Lösung 1 ) kennen zu lernen, wurde deren Titer mit elek-trolytischem Eisen gestellt und nach achtmonatlichem Stehen wiederumgeprüft. 2 ) Sie hatte nur l'7°/ 00 ihres Wirkungswoites eingebüßtund konnte ohne weiteres für gewöhnliche Analysen verwendetwerden. Für sehr feine Bestimmungen ist es zu empfehsen, denTiter nach 2— 3 Monaten wiederum zu kontrollieren.
1. Bestimmung des Eisens nach Margueritte (1846).
15-59 g Fe1000 cem Yio n - KMn0 4 entsprechen: J7 - 19 g FeO
J7-99 g Fe 2 0 3Die Bestimmung beruht auf der Überführung von Ferro- inFerrieisen:
■2 KMn0 4 + 10 FeS0 4 + 8 H.SO, = K 2 S0 4 -f 2 MnS0 4 +■4-5 Fe 2 (80 4 ) 3 + 8 H 2 0und geschieht, indem man die FerrosalzlösuDg mit Schwefelsäurestark ansäuert (es sollten auf 1ÜÜ cem Lösung ca. 5 cem konzen-trierte Schwefelsäure vorhanden sein), mit ausgekochtem Wasser auf400—500 com verdünnt und in der Kälte Permanganatlösung auseiner Grlashahnbürette bis zur bleibenden Kotfärbung der Lösungzufließen läßt. Durch Multiplikation der verbrauchten Anzahl Kubik-zentimeter der Permanganatlösung mit 0-00539, 0-00719 oder 0-0079'),erhält man die Menge des vorhandenen Eisens, ausgedrückt inMetall, Ferro- oder Ferrioxyd.
Die Methode liefert sehr scharfe Eesultate und ist unstreitigeine der besten, wenn nicht die beste Eisenbestimmungsmefhode.
1 ) Die Lösung war drei Monate alt.
2 ) Im Juni 1899 entsprach 1 cem der KMn0 4 -Lösung 0-005485 g Eisenund im März 1900 0'005476 g Eisen.