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Als llaltcr für den Trichter benutzt man Gabeln von Porzellan,welche von dem am Wasserbad angebrachten, mit einer Hülse vonHartgummi überzogenen Eisenstabe getragen werden.
Ist man im Besitze einer gut ziehenden Kapelle mit Glas-dach, so ist die Anwendung des Sehutztriehters entbehrlich.
Wenn die Kapelle direkt mit dem Schornstein kommuniziert,wie das in Zürich der Fall ist, so kommt es bei starkem Windevor, daß Staub in großer Menge in die Kapelle fallt.
Um dem vorzubeugen, habe ich seit mehreren Jahren inmeinem Privatlaboratorium folgende Einrichtung getroffen, welche
recht gute Dienste leistet. DieKapelle trägt ein dicht schließen-des, schiefes Glasdach a a (Fig. 15)und etwa 15 cm tiefer befindetsich eine zweite Glasplatte b b,welche die hintere Wand der Ka-pelle nicht erreicht, sondern derganzen Länge nach ca. 3 cmdavon absteht. Zwischen denbeiden Glasplatten ragt ein Ton-rohr R, von ca. 15 cm Durch-messer, etwa 5 cm über denhinteren Rand der unterenGlasplatte vor und führt direktin den Kamin K, in welchemsich eine kleine Lockflamme be-findet (in der Abbildung nichtangegeben). Etwa herunterfallen-
Fig. 15.
Fig. 16.
Fig. 10 a. Wasserbad mit Porzellanring,platiniertem Messingkonus und Tiegel.