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der Staub, Sand etc. bleibt auf der Platte bb liegen; es fälltkeine Spur davon in die Kapolle.
Bei der Verdampfung von Flüssigkeiten im Wasserbad ingewogenen Platintiegeln oder Schalen vermeide man, wo es nurangeht, die Berührung mit Kupfer- oder Glasringen. Am bestensind Porzellanringe. In Fällen, in welchen der Tiegel kleiner alsder King ist. benützt man einen Platinkonus mit breitem Rand undabgeschnittener Spitze (Fig. 16), den man in den Eing hängt, undstellt den Tiegel in den Konus (Fig. 16a).
Ich verwende hiezu einen dicken Messingkonus, der innen miteinem dünnen Platinblech ausgekleidet ist.
Viele Substanzen haben die Eigenschaft, beim Verdampfen überdie Ränder des Tiegels oder der Schale zu „kriechen", wobei leichtVerluste eintreten; ebenso tritt bisweilen starkes Stoßen ein, manch-mal derart, daß der ganze Inhalt des Tiegels herausgeschleudert wird(vgl. die Bestimmung der Borsäure nach Gooch). Diese beiden Er-scheinungen kann man leicht wie folgt verhindern :
Man stelle den auf höchstens 2 / :! gefüllten Tiegel in diezylindrisch gewundene Zinn- oder Messingspirale k k (Fig. 17).
Fig. 17.
Die ersten zwei Windungen der Metallspirale legen sieht dicht andie Wandungen des Tiegels oberhalb der Flüssigkeit, dieübrigen Windungen berühren den Tiegel nicht. Leitetman nun bei a Wasserdampf ein,so findet die Wärmezufuhr haupt-sächlich von oben nach untenstatt, wodurch das Stoßen sichervermieden wird, und dadurch, daßder oberste Rand des Tiegels wäh-rend des ganzen Eindampfensheiß »ehalten wird, kann ein
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Fig. 18.a = Asbestring-.b = Asbestteller.
Überkriechen der Substanz nicht stattfinden. Auf diese Weise kannman Alkohol, ohne daß er ins Sieden gerät, rasch eindampfen.
Handelt es sich um die Verdampfung von hochsiedendenFlüssigkeiten, wie konzentrierte Schwefelsäure, Amylalkohol^ etc.,so erhitzt man sie entweder sorgfältig über freier Flamme, indemman letztere fortwährend unter dem Tiegel hin und her bewegt,