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2 (1907) Quantitative Analyse
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Fig. 7.

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erhitzt zunächst über ganz kleiner Flamme und steigert ganz all-mählich bis zu der jeweilen vorgeschriebenen Temperatur. Hieraufentfernt man die Flamme, läßt den Tiegel etwas abkühlen und bringtihn noch warm, aber nicht glühend, in einen Eksikkator(Fig. 7).

Nach dem Erkalten( 3 / 4 Stunde mindestens fürPorzellantiegel, 20 Minutenfür Platintiegel) wird derTiegel gewogen.

Viele Niederschläge er-leiden bei obiger Behand-lung eine Reduktion; Sil-berchlorid und Blei-sulfat u. a. m. werden zuMetall reduziert. Da aberdiese Metalle schwerflüchtig sind, so entstehtkein Verlust an Metall, nurdas Anion, im Falle desSilberchlorids das Chlor, im Falle des Bleisulfats das S0 4 , gehtverloren. Dieses läßt sich aber wieder hinzufügen. Man be-feuchtet daher das Metall im Tiegel mit einigen Tropfen Salpeter-säure und fügt zu dem entstandenen Silbernitrat Chlorwasserstoff-säure oder zu dem Bleinitrat Schwefelsäure, vertreibt durch sorg-fältiges Erhitzen den Überschuß an Säure und wägt. Die einzigeGefahr bei dieser Methode ist das Zuhocherhitzen beim Veraschendes Filters, wobei das reduzierte Metall schmilzt und sich mit demPlatindraht legiert. Wickelt man aber das Filter, wie oben ange-geben, so befindet sich stets zwischen Platindraht und Niederschlagniederschlagfreies Papier, das beim Einäschern eine nichtwägbare, aber dennoch schützende Aschenschicht liefert, so daßdas Metall nicht mit dem Platin in Berührung kommt, vorausgesetztdaß man nicht stark genug erhitzt, um das Metall zu schmelzen.Viele Niederschläge würden bei dieser Methode der Veraschungso verändert, daß es unmöglich wäre, richtige Resultate zu erhalten,z. B. Mg(NELJAs0 4 , K 2 PtCl ö etc. In solchen Fällen darf dasFilter nicht verbrannt werden, sondern der Niederschlag wird aufein vorher bei der vorgeschriebenen Temperatur getrocknetes undgewogenes Filter gesammelt, bei derselben Temperatur getrocknetund dann gewogen.

) Der in Fig. 8 abgebildete Trockenschrank ist (nach der Angabedes Verfassers) innen mit 6 herausnehmbaren Porzellanplatten ausgekleidet,wodurch jede Verunreinigung der hu trocknenden Substanz durch Herab-fallen von Oxydteilchen der Metallwandung völlig ausgeschlossen ist. Die

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