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2 (1907) Quantitative Analyse
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man den zur Aufnahme bestimmton gewogenen Tiegel auf ein 400 qcmgroßes Stück Glanzpapier (Fig. (i links), schüttet den trockenenNiederschlag sorgfältig in den Tiegel und so viel von dem am Filterhangenden Niederschlag, wie durch leises lieiben mit einem Platin-spatel gewonnen werden kann. Etwa auf das Papier fallende Teilchenwischt man mit einer Federfalme (Fig. 6 vorn) in den Tiegel hinein.Am Filter haften immer noch kleine Anteile des Niederschlages,die gewogen werden müssen. Um diese zu gewinnen, verbrenntman das Filter, wobei die zurückbleibende Asche, aus Niederschlagund Filterasche bestehend, entweder für sich oder mit der Haupt-menge des Niederschlages gewogen wird. x )

Die Y T erasclrung des Filters, an welchem kleine Teile desNiederschlages haften, geschieht am besten (nach B u n s e n) wiefolgt: Man faltet das Filter so zusammen, daß der Niederschlag aufdie in Fig. 5 a punktierte Hälfte zu liegen kommt, und weiter, wie [iund -r zeigen, zu einem Streifen. Dann rollt man diesen, bei b be-

Fig. 6.

ginnend, zwischen den Fingern, so daß der niederschlagfreie Teil desFilters nach außen zu liegen kommt, wie dies Fig. 5 8 zeigt. DieRolle wird nun mit einem dicken, ausgeglühten Platindraht umwickeltund, wie in Fig. 6, mittels eines Korkes in der Öffnung des Porzellan-tellers befestigt, der Tiegel darunter gestellt und das eingerollte Filtermit der Gasflamme angezündet. Man entfernt hierauf die Flammeund läßt das Papier ruhig abbrennen und ausglimmcn.Sollten verkohlte Partion des Filters zurückbleiben, so berühre mansie sorgfältig mit der Flamme mehrmals hintereinander, bis keinWeiterglimmen mehr zu konstatieren ist. (Man hüte sich vor zustarkem Erhitzen.) Nun bringt man die Asche in den Tiegel (durchleises Schütteln, eventuell mit der Federfahne), setzt den Deckel auf,

l ) Bei Anwendung von Schleicher und Schulischem Filtrierpapier kanndas Gewicht der Äsche meistens vernachlässigt werden. Bei Papier von unbe-kannter Provenienz, muß der Aschengehalt in einem besonderen Versuch er-mittelt und dessen Menge von dem Gewichte des Niederschlages -f- Asche inAbzug gebracht werden.

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