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2 (1907) Quantitative Analyse
Entstehung
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Gewicht P, sondern ein Gewicht Pj erhalten. Da aber Gleich-gewicht vorhanden ist, so haben wir:

2. q\ = Pji

Multipliziert man Gleichung 1 mit Gleichung 2, so erhält man

Qni 1 =P 1 Pll 1Q^P^

Q =yp 1 p

Das walire Gewicht erhält man daher, indem man das geo-metrische Mittel beider Wägungen nimmt. Nun ist es für allepraktischen Fälle hinlänglich genau, wenn man das arithmetischeMittel der beiden Wägungen nimmt; es ist daher das wahre Ge-wicht des Gegenstandes :

»4 2

Man bezeichnet diese Methode, sich von der Ungleicharmigkeitder Hebelarme unabhängig zu machen, als die der doppeltenWägung.

Dasselbe Ziel wird erreicht durch die Methode der Substi-tution von Bo rda.

i _________ v

JHJ

Nach dieser Me-thode tariert man den zuwägenden Gegenstand Q(Fig. 3) mit irgend einemKörper T (Schrot, Sand,Gewichte etc.), entferntdann den Körper Q undstellt durch Auflegen vonTL Gewichten P Gleichge-wicht mit der Tara her.

Fig. 3.

Wir haben dann für die erste Wägune:Ql = TL,und für die zweite Wägung:

PI = TL_

woraus folgt:

Q1 = P1Q = P

Letztere Methode findet hauptsächlich bei der Wägung vongrößeren Gegenständen Anwendung.

Für gewöhnliche analytische Arbeiten aber führt man dieWägung nach der Schwingungsmethode aus.