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Die Impfung der Arzneikörper : nebst Rückblick auf einige meiner früheren Arbeiten
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sich dessen Abstossung leicht beschleunigen, wenn manetwas von dem Impfmittel an einer Seite, welche schongelöst ist und ohne Empfindung für den Kranken aufge-hoben werden kann, unter denselben einschiebt. Hört manauf, das Mittel einzulegen, so eitert die Stelle gewöhnlichnoch einige Tage und schliesst sich nach Verlauf vonetwa 8 10 Tagen ganz. Bei sehr dyskrasischen Leutenhabe ich dieselbe indess wohl 6-8 Wochen ohne weitereAnregung offen bleiben sehen. Mit der Pflasterimpfung lässtsich auch die Nadelimpfung vereinigen, indem man vondieser Stelle aus nach allen Richtungen mittelst der NadelImpfgänge anlegen kann.

9.

Wenden wir uns nun zur Betrachtung der eigentlichenImpfstoffe und der Behandlung der verschiedenen Krank-heiten, so weit es die Impfung betrifft. Diejenigen Krank-heitszustände, in welchen ich dieselbe nicht anzuwendenGelegenheit hatte, oder nicht mit Nutzen anwenden zu dür-fen, geglaubt habe, lasse ich selbstverständlich unberührt.Auch gestatten es Kaum und Zweck dieser Schrift nicht,diesen Gegenstand allzu ausführlich zu besprechen, wasbei übrigens verständlicher Beschreibung der Methode auch

nicht erforderlich ist, um so mehr, da der Inhalt dieser

Zeilen dem sachverständigen praktischen Arzt nur als ein-fache Mittheilung gewidmet ist, deren wenig zeitraubendeKürze dem beschäftigten Arzt am willkommensten ist.Nur möchte ich hier nochmals darauf aufmerksam machon,dass auch Injectionen mancher Arzneistoffe in die Venenbei gewissen abnormen Zuständen des Bluts ohne Zwei-fel von Nutzen sein dürften. Obgleich ich oft darangedacht, ist der Versuch doch nicht zur Ausführung ge-kommen, weil er gewissermaassen zu den früher berührtenWagnissen gehört. Wie oben angedeutet worden, erfülltdas Impfmittel in der Composition, wie ich dieselbe adoptirthabe, eine zwiefache Bestimmung. Es entfaltet in dem vondem Vehikel aufgenommenen Medicament eine dem letzterneigentümliche Wirkung, die gar mannichfaltig variirt. In