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vallen von 8, 6 oder 4 Stunden geboten sein kann, hebtsich die Haut in der Umgebung der kleinen Impfstellevom Zellgewebe aus, so weit das Medicament unter dasCorion eingedrungen ist, gewöhnlich in der Ausdehnungvon einviertel Zoll, sobald nämlich die wiederholte Impfungjedesmal vorschriftsmässig genau den anfänglich gemachtenHautritz trifft. Wird das Mittel aber nachlässiger Weisemehr auf die umgebende Haut gebracht, so entwickelnsich daselbst Crotonöl- und Brechweinstoinpusteln unter denErscheinungen von Röthe und Anschwellung in grösseremUmfang und es wird die Stelle in diesem Fall nicht alleinweit schmerzhafter, sondern es tritt auch, wie ich das oftbemerkt habe, falls das Verbinden der Impfstelle von Sei-ten des Kranken selbst auf unvorsichtige Weise besorgtwurde, die Wirkung des dem Vehikel beigemischten Mit-tels nicht so deutlich hervor, während in der Kegel dievorschriftsmässige Behandlung der Impfstelle dem Patienten,falls die Krankheit selbst dies gestattet, nicht einmal inder Wahrnehmung seiner Geschäfte binderlich ist. Nacheiniger Zeit, gewöhnlich nach sechs- bis achtmaliger Pflaster-impfung, bildet sich der sogenannte Impfkuchen. EinThcil nämlich des Unterhautzellgewebes nebst der ihn be-deckenden Haut, stösst sich in ebengenanntem Umfang,mit einer, missfarbiges Gewebe von gesundem scharf ab-grenzenden, Demarcationslinie ab. Uie daraus entstehende,oft nicht unerhebliche Vertiefung zeigt einen lebhaft ge-gerötheten Grund, an welchem man sich nach abermaligemHinlegen des Medicaments von der Lebhaftigkeit der re-sorbirenden Thätigkeit überzeugen kann. Das Aussehendes Impfkuchens, seine Farbe und die Dichtigkeit seinesGewebes lassen deutlieh eine gewisse Verschiedenheit wahr-nehmen, welche der Constitution des Kranken, der Säfte-mischung und dem Krankheitszustand zu entsprechen scheint.Bei scrophulosen Subjecten z. B. ist er gelblich, locker, beiChlorotischen blass und zähe, bei Abdominalleiden dunkler,fest, bei Syphilitischen mehr geröthet.
Hat sich der Kuchen noch nicht ganz gelöst, so lässt