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1 (1854)
Entstehung
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Hydrargyrum oxydulatum nigrum.

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trocknet werden, hetzende Alkalien lullen aus Quecksilberoxydsalzen oder ausSublimatlösung ebenfalls ein hellgelbes Oxyd, welches kein Hydrat ist.

Verunreinigungen mit feuerbeständigen Bestandteilen, wie Mennige, Eisen-oxyd, Ziegelmehl, geben sich zunächst vor dem Löthrohre zu erkennen, indemein solches Oxyd einen Rückstand lässt. Derselbe kann nun durch fernere Be-handlung genauer erkannt werden. Mennige giebl auf der Kohle unter gelin-dem Sprühen sehr leicht ein Bleikorn; Ziegelmehl und Eisenoxyd bleiben alsangeschmolzene rothe Pulver zurück; Eisenoxyd lässt sich inconcentnrterSalz-säure in einer Proberöhre durch Kochen lösen, Ziegelmehl nicht oder nur zumTheil, indem sich etwas Eisenoxyd daraus löst. Ich muss bemerken, dass mirsolche Verunreinigungen noch nicht vorgekommen sind, und dass sie mehr ,nden Büchern als in den Waaren selbst spuken.

Die Entstehung des Qttecksilberoxyds durch blosses Erhitzen kannte bereitsGeber, und die Darstellung desselben nach der jetzt noch üblichen Methodedurch Salpetersäure rührt von Raymund Lull her.

Hydrargyrum oxydulatum nigrum.@d)marjc§ Ditcrfftlbmmjtml.

Mercurius solubilis Hahnemanni. Nitras ammonkus cum Oxydo

hydrargyroso.

Nimm: Salpetersäure Quccksilbcroxydullösung, frischbereitet, neun Unzen und zwei Drachmen,destillirtes Wasser zwei Pfund.Nachdem sie gemischt sind, tröpfle unter beständigem Rühren

ätzende Ammoniakflüssigkeit eine halbeUnze,die vorher mit

vier Unzen destillirten Wassersverdünnt war, hinzu.

Den Niederschlag bringe sogleich auf einFiltrum, und wascheihn auf demselben mit fünf Unzen destillirten Wassers ab,presse ihn zwischen Löschpapier trockne ihn an einem dunklenOrte bei Vermeidung jeder Wärme und bewahre ihn zerrieben ineinem verstopften und geschwärzten Gefässe sorgfältig auf.Es sei ein sehr schwarzes Pulver.

Die vorliegende Vorschrift umfasst alle die Vorsiehtsmaassregeln, welche dieErfahrung bei der Bereitung dieses Präparates an die Hand gegeben hat. Beider Unbekanntheit der eigentlichen Zusammensetzung dieses von dem grösstenCharlatan, dem deutschen Cagliostro, in die Medioin eingeführten Mittels hatman sich lediglich darauf beschrankt, die matte schwarze Farbe als die Bedin-.,',..-der Aechtheit anzusehen und festzuhalten, gleichsam als wenn darin dieII ilkraft des Mittels Bässe. Wenn dies auch nicht der Fall ist, so ist doch dieschwarze Farbe ein äusseres Merkmal, um eine gleichartige Beschaffenheit desPr ' ts zu erzielen. Die wesentlichsten Bedingungen, dieses zu erreichen, be-stehen darin eine möglichst, neutrale Lösung des salpetersauren Quecksilberoxy-duls '.wenden, diese mit einer unzulänglichen Menge verdünnten Ammoniaks

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