Ferro - Kali tartaricum.
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meinschat'tliches haben, so Lässt sich mit Wenigem nicht viel sagen. SämmtlicheArbeiten gesammelt, würden einen artigen Band füllen. Die Bedeutung derGalle im Arzneischatze ist ebenfalls zu gering, um ihr deswegen grössere Auf-merksamkeit zu widmen.
Ferro - Kali tartaricum.SöetnfmiteS (gifen«Mt. ©ta&Wugeln.
GlobuK Tartan ferruginosi seu marliali pulverati.
Nimm: Eisen feilicht einen Theil,
gepulverten rohen Weinstein vier Theile.
Sie sollen gemengt in einem irdenen Gefässe mit gemeinem^V asser befeuchtet werden, dass eine breiartige Masse daraus ent-stehe, welche man unter öfterem Umrühren und unter mehrmali-gem Ersatz des verdampften Wassers so lange digerire, bis sieganz gleichartig und schwarz erscheint und ein Theilchen davonsich in Wasser mit dunkelgrüner Farbe löst. Stelle sie an einennnttelwarmen Ort hin und verreibe die getrocknete Masse zu einemgröblichen Pulver. Bewahre sie in einem gut verschlossenen Gefässe.
Es sei ein Pulver von graugrüner Farbe.
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Man muss zu diesem Präparate eine ziemlich feine, gleichförmige Eisen-feile anwenden, weil die unaufgeschlossenen Stückchen in der Masse bleiben,und keine Lösung und Filtration vorgeschrieben ist. Man beschleunigt die Ar-beit bedeutend, wenn man das Gemenge unter Wasserzusatz einige Zeit langvollauf kocht. Dabei entwickelt sich ein sehr stinkendes Wasserstoffgas in reich-bcher Menge, und es bildet sich ein Oxydulsalz. Dieses nimmt während desAustrocknens noch mehr Sauerstoff auf, und dadurch entsteh! ersi die eigent-lich schwarzgrüne Farbe der Lösung. Die Salze des Eisenoxydes mit Pflan-sensäuren sind sämmüich durch sehr dunkle Farbe ausgezeichnet; das essigsaureEisenoxyd ist dunkelbraunroth, das citronensaure dunkelgranatroth in schwarz,das weinsaure SChwarMTÜn. Die vollständige Oxydation fordert sehr lange Zeit'""1 das Präparat fährt im halbfertigen Zustande bei 8 bis 10 Pfund Substanz,wohl mehrere Monate im Laboratorium herum. Im l'ebrigen bietet die Berei-tung keine Schwierigkeit dar. Das Pulver ist niemals ganz löslich und brauchtes auch nicht zu sein. .
Das Ferro-Kali tartaricum ist eines von jenen Dingen, deren Namen ich inder Vorrede als rauh, „nlalciniseh und wenig bezeichnend betrachtet habe. Ichbin die Gründe zu diesem Ausspruche sohuldig geblieben. Hier smd sie. DassWortfügungen, wie die Jorliegsaden, '" den klassischen Schriftstellern des alten
Roms nicht vorkommen, kann nicht als Einwand gelten, denn die wenigstenKunstausdrücke linden »ich unter solcher Gewährleistung. Es fragt sich nur,«t die Fügung im Sinne der Sprache gemacht, und drückt sie das aus, was «eausdrücken soll? Man wird sich natürlich nach Beispielen umsehen und yiel-leioht die Phrase Graeco-liomanus anführen. Gut. Dieses Wort bedeutet einenl: ""»'i' mit griechischen Manieren, Sitten, Gewohnheiten, was die Franzosendurch h u, greeque ausdrücken würden. Es bedeutet nicht einen Griechen und
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