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Yttrium oxydatum.
hält die abfiltrirte Flüssigkeit (ausser schwefelsaurem Kali) nochfolgende in dem rohen Mineral ursprünglich vorhandene, jetzt anChlor gebundene Basen: Eisen, Kupfer, Mangan, Yttrium, Alu-minium, Calcium und Magnesium. Aetzammoniak präcipitirt ausdieser Lösung das Eisen, Yttrium, Aluminium, eine Spur Kupferund Mangan, während das Calcium, Magnesium, der grösste Theildes Kupfers und Mangans und das schwefelsaure Kali aufgelöstbleiben. Durch Aetzkalilauge wird dem Niederschlage die Thon-erde entzogen. Um nun noch das Eisen und die letzte SpurKupfer und Mangan zu entfernen, muss ein ziemlich kostspieligerWeg eingeschlagen werden, welcher auf dem Umstände beruht,dass aus einer Auflösung, die eine hinreichende Menge von Wein-steinsäure (oder einer andern nicht flüchtigen organischen Säure)enthält, die Yttererde und das Eisenoxyd durch Ammoniak nicht,das Eisenoxyd (Manganoxydul und Kupferoxyd) aber aus dieserammoniakalischen Flüssigkeit durch Schwefelammonium vollständiggefällt werden. Damit sich diese Schwefelmetalle beim Auswa-schen nicht zersetzen (oxydiren, in welchem Falle sie wiederumaufgelöst werden würden) muss das Waschwasser stets etwasSchwefelammonium enthalten. Beim Abdampfen der von denSchwefelmetallen abfiitrirten Flüssigkeit entweicht das überschüs-sig zugesetzte Schwefelammonium und Ammoniak, im Rück-stande aber bleibt weinsleinsaure Yttererde, weinsteinsauresAmmoniak und salzsaures Ammoniak. Durch Glühen wird dieWeinsteinsäure zerstört, Ammoniak nebst salzsaurem Ammoniakausgetrieben und die Yttererde zurückgelassen. — Es muss hieraber bemerkt werden, dass das schwefelsaure Kali das Ceroxydnicht so vollständig niederschlägt, dass nicht Spuren des letzternin der salzsauren Lösung bleiben. Diese Spuren von Ceroxydbegleiten die Yttererde bis zu der letzten Operation, und erthei-len derselben eine röthliche Farbe. Sehr verdünnte Salpetersäurezieht aus dem geglüheten Rückstande die Yttererde leicht aus undlässt das Ceroxyd zurück; durch Abdampfen und Glühen der sal-petersauren Lösung wird die Yttererde rein erhalten. Von abso-lute)- Reinheit der Yttererde kann aber hier auch wieder keineRede seyn, denn von S. 280 her ist bekannt, dass das rohe Cer-oxyd an sehr verdünnte Salpetersäure noch etwas abgiebt, waswir (wie auch dort geschehen) vorläufig Lanthanoxyd nennenwollen, bis genauere Untersuchungen über seine wahre Natur