Stibium sulphuratum rubeum.
est
Natrium-Hyposulphantimoniit überträgt, Und zu jenem: 8 M.-G,Sauerstoff setzt:
4 M.-G. 3 NaS + SbS 3 und 8 M.-G. 0 bilden:3 M.-G. 3 NaS + SbS 5 und 1 M.-G. 3 NaO + Sb0 5 .
Kommt zu der Auflösung des Natrium-Hyposulphantimoniitsverdünnte Schwefelsäure, so wird Wasser zersetzt; der Sauerstoffdes Wassers tritt an das Natrium, die Schwefelsäure an das neu-entstandene Natron, der Wasserstoff des Wassers vereinigt sichmit dem Schwefel des Schwefelnatriums zu flüchtigem Schwefel-wasserstoff, und das Schwefelantimon fällt als ein rother flockigerNiederschlag zu Boden.1 M.-G. 3 NaS + SbS,, 3 M.-G. SO, und 3 M.-G. HO bilden:
3 M.-G. NaO -f S0 3 , 3 M.-G. HS und i M.-G. SbS 3 .
Wie man sieht, bedarf es hier derselben stöchiometrischenMenge Schwefelsäure, wie wenn 1 M.-G. Natrium-Sulphantimo-niat (zum Behuf der Bereitung des Goldschwefels) zersetzt wird.
b) Wenn kohlensaures Natron (oder Kali) mit Schwefelanti-mon geschmolzen wird, so entweicht die Kohlensäure und ver-ursacht ein Aufblähen der Masse. 3 M.-G. Natron geben in dem-selben Momente an 1 M.-G. Schwefelantimon den Sauerstoff abund nehmen dafür dessen Schwefel auf; die neuentstandenen3 M.-G. Schwefelnatrium verbinden sich mit 1 M.-G. Schwefel-antimon zu Natrium-Sulphantimoniit, und das neuentstandene 1 M.-G.Antimonoxyd bindet 2 M.-G. Schwefelantimon zu dem sogenann-ten Spiessglanzsafran (Crocus antimonii, Crocus metallorum,Stibium oxydatum fuscum). Die geschmolzene Masse führt wegenihrer leberbraunen Farbe den Namen Spiessglanzleber (Heparantimonii).
3 M.-G. NaO + C0 2 und 4 M.-G. SbS 3 bilden:
1 M.-G. 3 NaS + SbS 3 , 1 M.-G. Sb0 3 + 2 SbS 3 und
3 M.-G. G0 2 .
1989 Theile kohlensaures Natron erfordern mithin 8848 Th.Schwefelantimon. Geschah die Schmelzung in diesem Verhältnissder Ingredienzien, so löst sich beim Kochen der Masse mit Was-ser das Natrium-Sulphantimoniit (nebst dem etwa vorhandenenSchwefelarsen) auf, der Spiessglanzsafran bleibt (nebst Schwefel-Eisen, -Kupfer, -Blei) zurück und aus der abflltrirten Lösungschlägt sich beim Erkalten nichts nieder. Um nun — um wases sich bei der Darstellung des Kermes eigentlich handelt — ausder heiss filtrirten Lösung durch blosses Erkalten, also