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Natrium oxyrtatum phosphoricum.
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1,20 spcc. Gew. (worin 27 pCt. wasserfreie) bedürfen mithin1788 Theile fcrystallisirtes (10 M.-G. Wasser enthaltendes) koh-lensaures Natron.
Prüfung. Das salpetersaure Natron krystallisirt in farblosenstumpfen Hhomboedern, welche geruchlos sind und einen scharfenkühlenden Geschmack besitzen. An der Luft ziehen sie Feuch-tigkeit an, ohne jedoch (bei grossem Mengen) ganz zu zerfliessen,was nur bei kleinen Quantitäten und in sehr feuchter Atmosphäregeschieht. In der Hitze schmilzt das Salz und verhält sich dannwie das salpetersaure Kali. Es löst sich in 2 Theilen kalten undin weniger als gleichen Theilen kochenden Wassers, nicht inWeingeist, auf; die Lösung reagirt neutral. Eine Verwechselungmit salpct ersaurem Kali (eine Verfälschung ist nicht anzu-nehmen, weil das Kalisalz theurer zu stehen kommt als dasNatronsalz) giebt sich in der concentrirten Lösung leicht durchWeinsteinsiiuro kund, welche mit dem Kali schwerlöslichen Wein-stein bildet. Kalk wird durch oxalsaures Ammoniak, Magnesia,nach Abscheidung des Kalks, durch phosphorsaures Ammoniak,Eisen durch Gerbesäure, Kupfer durch Kaliumeisencyanür oderAmmoniak, Salzsäure durch salpetersaures Silber, Jod durchAnsäuern mit Salpetersäure und Zusatz von Stärkekleister (s. Acid.nitricum) erkannt.
Natrium oxytlalum phosphoricum.
(Natrum phosphoricum crystallisatum, Soda phosphorata. Basischphosphorsaures Natron.)
Formel: 2 NaO + HO + PO n + 24 Aq.
Bereitung, a) Aus den Knochen. In ein Gemisch von 5Theilen concentrirter Schwefelsäure und 25 TheilenWasser, welches sich in einem bleiernen Kessel befindet, werdennach und nach unter beständigem Umrühren mit einem porcella-nenen Spatel 6 Theile weissgebrannte und gepulverteKnochen eingetragen; hierauf setze man den Kessel über Feuerund unterhalte dasselbe unter fleissigem Durcharbeiten des Breiesund Ersetzen des verdunsteten Wassers einen Tag lang. DieMasse wird nun mit noch ebensoviel Wasser, als man zum Ver-dünnen der Schwefelsäure genommen, verdünnt, auf einen Spitz-