Hydrargyrum bichloratum ammoniafum.
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seyn, weil sonst leicht ein Spritzen entsteht. Durch das Subli-miren der trocknen Masse erhält man das Präparat vollkommenrein, während die etwaigen Unreinigkeiten der rohen Säuren imRückstande bleiben. Das Kochsalz, welches bei Gegenwart vonSchwefelsäure, um diese zurückzuhalten, hinzugesetzt wird, ver-wandelt sich in schwefelsaures Natron (s. Acid. muriaticum).
Prüfung. Das Quecksilberchlorid bildet eine schneeweissekrystallinische, aus geraden rhombischen Prismen zusammenge-häufte Masse, stellt auch zerrieben ein weisses Pulver dar. istgeruchlos, schmeckt aber höchst eckelhaft metallisch. In der Hitzeschmilzt es und verflüchtigt sich leicht und vollständig. In Was-ser, Weingeist und Aether muss es sich vollkommen auflösen.I Theil des Salzes wird von 16 Th. kaltem, 3 Th. kochendemWasser, ferner von 2 1 /. i Th. kaltem Weingeist, sowie von 3 Th.Aether aufgenommen; sämmtliche Lösungen reagiren sauer. AmLichte reducirt es sich erst zu Chlorür und endlich, unter Grau-färbung, zu Metall; doch macht diese Veränderung dem Gewichtenach sehr wenig aus. Bleibt beim Auflösen in Wasser ein weis-ser Rückstand, der durch Uebergiessen mit Kalilauge schwarzwird, so ist Calomel zugeger. Das Kali scheidet nämlich ausletzterm das Quecksilber, welches sich mit dem Sauerstoff desKalis zu (schwarzem) Oxydul vereinigt, während das Chlor audas Kalium tritt.
1 M.-G. KO und 1 M.-G. HgjCl bilden:1 M.-G. Hg,0 und 1 M.-G. KCl.An dem käuflichen Sublimat bemerkt man zuweilen einzelne röth-liche Stellen, welche von Eisenoxyd herrühren.
Hydrargyrum bichloratum ammo-niatum.
(Hydrargyrum ammoniato-mvriaticum , Mcrcurius praeeipitatusalbus. QuecksilbercMoridamid, Weisser PräeipitatJ
Formel des mit Ammoniak gefällten: IlgCl + NIL Hg.
Formel des mit kohlens. Natron gefällten: Hg Cl + N M, 1 1 g + 2 H 0 *).
Bereitung, a) Mittelst Ammoniak, 1 Theil Quecksilbcr-
*) Die Zusammensetzung dieses Niederschlags wird verschieden angegeben.Die oben aufgestellte Formel entspricht dem Resultate der von mir aus-