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Cliprum oxydatum.
und geschmackloses Pulver. In einem Platinlöffel erhitzt, schmilztes unter Aufblähen, färbt sich dunkler, und hinterlässt endlichschwarzes Rupferoxyd (dessen Sauerstoff aus der Luft hinzutrat).— Wasser löst davon leise Spuren auf. Mit Salzsäure übergös-sen, wird es erst weiss, indem sich etwas Cyan ausscheidet undweisses Kupfercyanür = Cu 2 ^y entsteht, durch grösseren Zusatzder Säure löst es sich aber vollständig und farblos auf; wirddiese Auflösung mit Wasser verdünnt, so scheidet sich das Kupfer-cyanür als weisser Niederschlag wieder aus, erhitzt man sieaber vor der Verdünnung, so färbt sie sich unter Entwicklung vonCyanwasserstoffsäure und Bildung von Kupferchlorid grün, underleidet dann natürlich keine Trübung mehr durch Wasser. Bleibtbeim Schütteln des Präparats mit Salzsäure ein braunrother Rück-stand, so besteht derselbe aus Kupfereisencyanür = 2 CuCy-f- FeCy, und zeigt an, dass das zur Fällung angewandte Cyan-kalium oder auch der Kupfervitriol eisenhaltig war. Die Theorieder Bildung des Kupfereisencyanürs ist in dem Artikel „Aeidumaceticum" nachzulesen.
Cuprum oxydatum.
(Kupferoxyd.)
Formel: CuO.
Bereitung, a) Aus dem basisch-kohlensauren Ku-pferoxyde. Eine beliebige Menge desselben wird in einen ir-denen (hessischen) Schmelztiegel fest eingedrückt, dieser miteinem Ziegelstein bedeckt, allmählig durch umgelegte Kohlen er-hitzt, und V ä Stunde lang roth geglüht. Noch vor dem völligenErkalten des Tiegels nehme man das schwarze lockere Pulverheraus und bewahre es in einem gut verschlossenen Glase auf.Die Ausbeute beträgt von 3 Theilen des angewandten Carbonats2 Th. — b) Aus dem Salpetersäuren Kupferoxyde. Einenirdenen Schmelztiegel erhitze man zum Rothglühen, trage löffel-weise trockenes salpetersaures Kupferoxyd hinein, jedochmit der Vorsicht, dass nicht eher eine neue Portion hinzukommt;bis das jedesmal stattfindende Aufschäumen nachgelassen hat,lasse, wenn die zur Zersetzung bestimmte Menge Kupfersalz ein-getragen ist, den Tiegel noch % Stunde lang rothglühen, undbringe das schwarze schwere Pulver noch warm in ein gut zu