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Calcium siilpliuratum,
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tet, unter Entwicklung von Wärme wieder auf. Auf dieser Eigen-schaft beruhet die Darstellung der Gypsgüsse. Die dabei statt-findende Wärme rührt von dem Uebergange des Wassers aus demflussigen Zustande in den testen her. Glühet mau hingegen denGyps, so verliert er dadurch die Fähigkeit, Wasser wieder che-misch zu binden (mit Wasser zu erhärten), er wird, wie man sichausdrückt, todtgebrunnl; seine Auflöslichkeit in Wasser hat er aberdurch das Glühen nicht verloren, und die wässrige Auflösung desgeglüheten enthält wiederum den gewöhnlichen krystallisirten (was-serhaltigen) Gyps. Salpetersaures Silberoxyd, Ammoniak, Kalium-eiseneyanür, Schwefelammonium dürfen die Auflösung des Gypsesnicht verändern (s, Calc carbon.).
Hutiium suiphuratum.
(Calcana suiphurata, Hepar sulphuris calcareum. Sehwefel-calcium, Schwefel kalk, Kalksehwefelleber.)
Formel: CaS oder:
3 GaS + (CaO -f S0 3 ).
Bereitung, a) Des reinen. 3 T heile feiugestossenenkrystallisirten schwefelsauren Kalk (natürlichen Gyps)vermenge man innig mit 1 Theil feingepulverter Holzkohle,drücke das Gemenge in einen irdenen oder Graphittiegel fest ein,versehe es noch mit einer dünnen Schicht Kohlenpulver, lege einenZiegelstein auf, verschliesse die Fugen bis auf eine kleine Oeff-nung mit Lehm, und erwärme den Tiegel, nachdem der Kitt ge-trocknet ist, in einem gutziehenden Windofen anfangs gelinde, dannaber bis zum starken Rothglühen, welches man wenigstens tStunde lang unterhält. Nach dem vollständigen Erkalten desTiegels entferne man von der geglüheten Masse die oberste Decke,zerreibe das Uebrige in einem Mörser und bewahre es in einemgut verschlossenen Glase auf. Die Ausbeute beträgt beinahe t 1 /,Theile.
b) Des Gypshaltigen. 2 Theile Kalkhydrat vermengeman innig mit 1 Theil gepulvertem Schwefel, bedecke dasGemenge in einem Schmelztiegel noch mit einer dünnen LageKalkhydrat, erhitze, nach dem Yersclüiessen des Tiegels (s. oben)so lange bei schwachem Kohlenfeuer, bis sich an dem oberti