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Vertebrata.
VIERTER KREIS.
Vertebrata. Wirbelthiere.
Der Körper hat ein inneres, ausser]ich von Muskeln bekleidetes
gegliedertes Knochengerüste, dessen Hauptlheil die Wirbelsäule ist,welche am oberen Ende den Schädel bildet und am untern sichzugespitzt endigt. Zur Seite dieser Mittelsäule sind die Hip-pen und die Knochen der Extremitäten angeheftet. Sie athmendurch Kiemen oder Lungen, haben ein, immer in einen Herzbeu-tel eingeschlossenes, ein- oder zweikammeriges Muskelherz undrothes Blut. Wie bei den Thieren der vorigen Klasse findetsich bei ihnen ein aus zerstreuten und durch Fäden verbunde-nen Ganglien bestehendes Nervensystem auf der Bauchseite. Vonhier gehen aber weder Sinnes- noch Bewegungsorgane aus unddas Gehirn ist nicht mehr ein Knoten desselben, dieses bildetvielmehr mit dem Rückenmarke ein eigenes, in der Hohle desSchädels und im Kanäle der Rückenwirbelsäule eingeschlossenesNervensystem, von welchem die genannten Nerven entspringen;fast bei allen sind fünf Sinne vorhanden.
Hierher gehören die Klassen Pisces, Reptilia, Aves, Mam-malia.
KLASSE PISCES.
Fische.
Das Herz der Fische ist einkaihmerig, daher Venen- undArterienblut gemischt und das Blut kühl; sie atlunen mittelstWasser durch Kiemen, welche aus kammförmigen, dunkelrothenBlättern bestehen, die aus nebwieinandcrliegenden Fasern zusam-mengesetzt sind. Bei den meisten Fischen sind die Kiemen voneiner, durch Knochenstrahlen ausgespannten Kiemenhaut (Mein-brana brancMostega) und von dem aus vier knöchernen Plattenzusammengesetzten Kiemendeckel (Opereuhim) bedeckt. DasGehirn füllt nur einen kleinen Theil der Schädelhöhle aus. DasZwergfell ist selten vorhanden. Die Zähne sind meist mit demKiefer verwachsen, fehlen oft, oder sitzen häufig auch auf demGaumen- und Flngschaarbeine. Die Augen sind ohne Lider, dieOhren münden nicht nach aussen und die Nasenlöcher habenkeine Oeffnung in die Mundhöhle, Sic haben keine äussern Giic-