Achillemn.
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von kleinporigen MeerschwämmenChlorkaliuni . . . 0,7170
Bromkalium . . . 0,532tJodnatrium . . . 0,9980
Kalksulphat . . . 4,3758Kalkcarbonat . . 28,7210
Kalkphosphat 3 / 4 basisch 3,7000Magnesiacarbonat . . 3,5672Eisenoxydul . . . 8,9120Kupferoxyd • . . —■Kieselerde . . . 9,0030Kohle .... 39,4549Verlust . . ' - 9,0200
lx. von Rossschwämmen
0,7259
0,6237
1,0924
5,580326,9930
3,9802
4,2100
8,6710
Spuren
10,001038,1014
0,0184100,0000
100,0000
Von diesem Resultate weichen in quantitativer Hinsicht die vonPreuss a. a. O. erhaltenen bedeutend ab, und ebenso die RagazzinischenfGazz. ecletic. di farm. 1835. p. 65.), woraus die verschiedenartige che-mische Constitution der Schwammkohle hinlänglich hervorgeht, wie es derNatur- der Sache und ihrer Bereitung nach nicht anders sein kann. So ent-halt die Kohle, welche durch Rösten des wohlgenünigten Schwammes bis zurschwarzbraunen Farbe und bis er'A seines Gewichts verloren, bereilet wird,bedeutend mehr Jod, als die vollständig verkohlte, wobei der Schwammauf die Hälfte seines Gewichts reducirt wird. — Die Schwämme werdenhäufig zum Waschen der Haut, zum Reinigen hölzerner u. s. w. Geräth-schaften gebraucht. Man wählt zum Reinigen der Haut die feinern Sor-ten; der Eleganz wegen werden diese auch gebleicht und finden sich inden Kaufläden als gebleichte Toileltenschwämme. Diess geschieht ent-weder vermittelst schweflichter Säure, indem die durch Klopfen, Waschenund Maceriren in kaltem Wasser wohl gereinigten Schwämme einige Zeitin verdünnte, wässrige, schweflichte Säure gelegt werden, bis sie schönweiss erscheinen, dann wäscht man sie in messendem Wasser vollkommenaus (vergl. Mag. f. d- Pharm. Bd. 8. p. 302.); oder mittelst Chlor, indemsie mit Chlorkalklösung und Schwefelsäure so lange behandelt werden,bis sie weiss sind. Beide Mittel wendet zu diesem Zwecke Kressler an.(Schw. Journ. LXV. p. 371). Diese Schwämme sehen sehr schön aus,aber die auf letztere Art behandelten, behalten oft noch lange denChlorgeruch und werden auch bald mürbe. —
Hie in den Schwämmen enthaltenen kalkartigen Concretionen,Schwammsteine fLapides SpongiarumJ, sind uuregelmässige, meistensrundliche, erbsen - bis faustgrosse steinartige Massen von mehr oder we-niger grauweisser Farbe, sehr uneben, höckerig warzig und porös, durch-löchert; bestehen aus dünnen concentriscb.cn Schalen und Blättchen, zueinem Ganzen x einigt; sind ziemlich leicht zerreiblich, riechen wie dieSchwämme , und schmecken mehr oder weniger salzig Ausserdem findetman unter den Schwammsteinen des Handels mehrere Corallenarten ausden Gattungen Madrepora, Millepora , ferner von Conchylien mehrereArten der Gattung Terebratula, schwarzbraune Mddioli und mit Coralli-nen besetzte Alcyonien. Man brauchte die Schwammsteine früher zuKropfpulvern; Blcy untersuchte dieselben ehemisch und fand in 1000 Tb.:Vegetabilisches gelbes Extract mit Kochsalz und Gyps 35,5 , Chlorophyll3,5, Kalkcarbonat 484,0, Magnesiacarbonat393,69, Eisenoxyd 27,50, Feuch-tigkeit 45,00. Es lässt sich aber wohl annehmen, dass sie als Arzneimittelentbehrlich und unsicher sind.
Ausser diesem Achilleum lacinulatum (Spongia ofücinalis) giebt esnoch eine Menge Arten der Gattung Spongiä, die zwar ein zu grobesGewebe haben, um als Waschschwäminc dienen zu können, aber ihresreichen Gehaltes an Gallerte wegen, zur Bereitung der Schwammkohle
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