Ackilleuin.
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mit Scliwaiumsteinen versehene Bruchstücke , da alle Meer-schwäinme beschnitten, und der Abfall als Spongia in f'ranien-üs verkauft wird. Diese werden gewöhnlich ihrer Wohlfcilheitwegen zum innerlichen medizinischen Gebrauche verwandt. (EinigePharmacopoeen, z. B. die preussische, schreiben zu diesem Behufeaber die Bruchstücke der Pferdeschwämme, einer später zu erwäh-nenden Sorte vor, ein Unistand, der, wie sich ergeben wird, nichtausser Acht zu lassen ist). — Die im Handel am meisten ge-schätzte Sorte sind die Syrischen- oder SoriaschWammevon blassgelblicher Farbe, sehr gleichmässig feinen Poren, einemäusserst zarten Zellgewebe und ausserordentlicher EJasticität.Beim Beschneiden giebt mau ihnen die Form eines Pilzhutes,Champignonschwämme, oder eine mehr platte Form, iiamen-oder Toilettenschwämme. Sie werden bei ruhigem Meere inden Monaten Mai und Juli durch Taucher an den SyrischenKüsten gefischt und sehr theuer bezahlt, indem ihr Preis im Ver-hältnisse zu ihrer Grösse und schönen Form steigt. Andereleine und geschätzte Schwämme aus dem griechischen Archipel,mit gleichförmigen grössern Poren sind unter dem Namen Ca-1im ö.eS* S ck w ä m m e bekannt; als Ii r ani d i kommt aus die-sen Gegenden eine bei uns am häufigsten im Handel befindlicheSorte, welche in Farbe und Gefüge den Soria-Schwämmen glei-chen, aber durch ihre Einsammlung mit gabelförmigen Eisen ge-wöhnlich zerschlitzt und zerrissen sind. —• Geringere Sortensind die Dalmatiner Schwämme, welche sich durch einerothe Wurzel an ihrem Fusse auszeichnen, dabei ziemlich gross,gelblich, mit Poren von verschiedener Grösse versehen und steif sind.Die Isirianer Schwämme sind wenig geschätzt, klein, ungleich,von dunkler Farbe, rauh, ziemlich steif und fest. Unter demNamen Baslardschwämme kommt bei uns häufig eine Sorte vor,deren Poren ziemlich klein und gleich sind, aber dazwischen auchgrössere regelmässige aufzuweisen haben, sie sind bräunlichgelbvon Farbe, hart und schwellen wenig im Wasser auf. Pferde-schwämine, Spongia equorum, werden an den Gestaden meh-rerer türkischer Inseln (Candia, Cgpern, Calimne) durch Tau-cher gefischt, sind oft über einen Fuss gross, dunkelfarbig unddurch drei bis vier Linien grosse Poren ausgezeichnet. — V r omgeringsten Werthe sind die Tri pol itaner Schwämme,S c h w ä in m e aus der Barbarei, welche grösstenteils auden Gestaden des nördlichen Afnca vom Meere ausgeworfengefunden, und theils dort gefischt werden. Man trocknet siegewöhnlich, ohne sie vorher von ihrer Gallerte zu befreien, wo-durch ihr an sicli grossporiges Gewebe rauh und steif wird undsie selbst mit einer braunen oder schwarten Kruste überzogensind und einen eigenthümlieheu unangenehmen Geruch verbreiten.Die amerikanischen Schwämme, welche in neuerer Zeitbei uns im Handel vorkommen, gleichen den Pfcrdeschwämmea,haben aber ein feineres Gewebe, und viellach verwachsene, nachoben zerschlitzte Röhren. Sine Farbe ist ziemlich dunkel, und