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Bd. 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält 1 (1838) Pharmaceutische Mineralogie : mit 2 Taf.
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Augitgesleine.

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Speckstein, Turmalm , selten Kalkspath, Hornblende undAsbest.

Die Verbreitung ist geringe und das Gestein kaum selbst-ständig. Es setzt in den Pyrenäen liegende Stöcke im kör-nigen Kalk zusammen.

30. Basalt. Ein höchst inniges Gemenge von Augit,Labrador und Magneteisen. Graulich- und bläulich-schwarz,sehr hart, von flachmuscheligem, in's Splittrige und Unebeneverlaufendem Bruche. Dicht oder blasig. Für sicli zu einemgrünen Glase schmelzend und dem Magnete folgsam. Die dich-testen Abänderungen sehen Obsidianähulich aus. Er enthält alsgewöhnliche Einmengungen Augit, Hornblende und Chrysolith,seltener Glimmer , Bronzit, Hyacinth, Oligoklas, Obsidian,Titaneisen. Es zeigen sich in demselben häufig Blasenräume(Mandelsleinartiger Basalt , basaltischer Mandelstein) , diedann gewöhnlich Zeolithe, Kalkspath, Arragon, Achate, Opal,Grünerde u. s. w. einscMiessen.

Der Basalt liefert vorzüglich dauerhafte Chausseen und nachder Verwitterung eine sehr fruchtbare, besonders dem Wein-stocke zusagende Erde.

Das Gestein gehört zu den plutonischen Erhebungsgebilden,findet sich ziemlich weit verbreitet und zeigt überall gleich-massige Charaktere. Sehr häufig finden sich die Basalte inSäulen abgesondert.

31. Dolerit. Ein krystallinisch körniges Gemenge der-selben Substanzen, welche den Basalt bilden und von diesemnur dadurch unterschieden, dass die Gemengtheile nicht so innigwie bei diesem verbunden sind, und sich von einander unter-scheiden lassen. Die Farbe des Dolerits ist gewöhnlich schwärz-lich-grau, etwas lichter als der Basalt, weniger dicht und hart;seltener finden sich darin Olivinkörner. Im mandelsteinartigenDoleril finden sich übrigens dieselben Mineralien, wie in denBlasenräumen des Basalts und ausserdem noch Sphaerosiderit,Bitterkalk. Häufig sind die Blasenräume auch leer, sehr naheliegend (schwammiger oder schlackiger Doleril). Ausser denbeim Basalte genannten Einsprengungen kommen hier auch nochvor: Apatit, Melanit, Nepheiin, Sphen, Schwefelkies, Mag-netkies, Itinerit, Haüyn.

Das beim Basalt über Verbreitung und Anwendung Gesagtegilt auch vom Doleril.

32. Bas an it. Die Grundmassc des Basalts, doch wenigerdicht, von lichterer, gewöhnlich grauer Farbe. Mau unterschei-det dichten y-asanit, hin und wieder mit Olivinkörnern; »">--phyrartiger B. von dunkeJ-grauer Grundmasse mit zi

phyrartiger B. von dunkel-grauer Grundmasse mit zicmliiausgebildeten Avgil-Kryslallen; mandelsleinar liger ß. mit vi

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