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Bd. 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält 1 (1838) Pharmaceutische Mineralogie : mit 2 Taf.
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Hornblendegesteine.

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Kalk- und Barytspath vor; auch mehrere Erze, besondersKupfer- und Msenerze, Silbererze, Hold und Tellur, gedie-gen Platin und Gold.

Der Grünstem ist eine im feurig-flüssigem Zustande den Erd-tiefen entstiegene Masse, die fast in keinem grössern Gebirgeganz verraisst wird. In technischer Beziehung, als erzführende,sind besonders wichtig die Grünsteiiie am Harz, im Nassau'-schen, N.-America (Copper-Mountains), Ungarn, Siebenbür-gen, Antioquien, Ural.

Der Grünstein selbst wurde schon bei den alten Egyptern,Indiern und Römern zu Kunstwerken bearbeitet. Der eiscnreiche(am Harz steigt der Eisengehalt bis auf 15 p. C.) wird ver-schmolzen. Die übrigen Abänderungen dienen als Chaussee- undBausteine, als Zuschlag bei Hohüfeu. Der verwitterte lieferteine fruchtbare Erde.

23. Hypersthenfels. Gemenge von Labrador undHypersthen, bald grosskörnig, bald klein- und feinkörnig.Die letztere Abänderung ist dicht, schwärzlich-grün; ausgeson-derte Labrador-Krystalle ertheilen demselben ein porphyrartige;Ansehen. Als Beimengungen finden sich : eingesprengtes TU aneisen in Krystalleu und ausserdem Glimmer, Hornblende undzuweilen Granat.

Nach v. Leonhard kt der Hypersthenfels eine Abänderung desSyenits. Er kommt in Schottland, bei Eäinburg und auf denWeslschollischen Inseln vor.

24. Gab'br o. Geinenge von Labrador mit Bronzitoder Sclüllerspath , zuweilen mit beiden zugleich oder mitStrahlstein in körnigem Gefüge verbunden. Der Labradorist meist weiss, grau oder grünlich-grau, dicht, selten undeut-lich blätterig; der Bronzit lauch- oder berggrün. Die Strukturwechselt vom Grob- bis zum Feinkörnigen. Als Beimengungenerscheinen vorzüglich Glimmer, Magneteisenstein, Hornblende,Schivefelliies und Quarz. Auf Gängen führt derselbe Quarzund Kalhspath, auf Lagern Kupfer- und Cobalterze.

Der Gabbro ist sehr verbreitet in der alten, wie in derneuen Welt; in Deutscliland findet er sich am Harze, in Schle-sien, Mähren, Ungarn u. s. iv.

Man benutzt ihn als Baustein und zu architectonischen Ver-zierungen.

25. Eklogit (Smaragditfcls). Ein Gemenge von Sma-ragdit oder grünem Diallag mit rolhem Granat. Beide Ge-mengtheile gewöhnlich in gleichem Verhältnisse mit bald grob-,bald feinkörnigem Gefüge. Als fremdartige Beimengungen er-scheinen: Glimmer, Cganit, Quarz, Schwefelkies und Horn-blende.