Eisenvitriol.
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11. Polyhalit.
Kryststm. ein- und einaxig. Krystf. gerade rhombische Säule. Kryst.ausserordentlich klein. Derbe M. von stüngeliger und blättriger Textur.— Br. splittrig in's Unebene. H. = 2,5; spröde; sp. G. = 3,7. Durch-scheinend. Perlmutterglanz. Elass fleischroth in's Gelbe. Strich: rüthlich-weiss. Geschmack : schwach salzig bitter.
Schon in der Flamme des Kerzenlichts zu einer bräunlich-rothenPerle schmelzbar (1,3). Im Kolben wenig Wasser gebend. Im Wassertheilweise löslich. Die Auflösung wird von Platinchlorid, kohlensaurenAlcalien und Barytsalzen gefällt. Ghlt. nach Strom.: MgO.S0 3 20,03,CaO.S0 3 44,74, KO.S0 3 27,63, H a O 5,93. — Formel: K0.S0 3 4-Mg0.SO.,+2(CaO.SO.,)-f-2H 2 0,
Im Steinsalz-Gebirge, begleitet von Gyps und Anhydrit: Oeslreich(IschelJ, Baiern, Steiermark, Lothringen.
m
12. Zinkvilriol.
(Syn. Schwefelsaures Zinkoxyd, prismatisches Vitriolsalz , weisser Vitriol,Gallizenstein, Bergbutter z. Th.)
gerade rhombische
Kryststm. ein- und einaxig. Krystf.Säule mit gerader Abstumpfung der scharfen Seitenfcanten undin der Endigung die Flächen eines Rhomben-Octaeders. Deutli-che Kryst. selten, meist haar- und nadeiförmig und durchein-ander gewachsen. Tropfsteinartige, nierenförmige M.; derbjText, strahlig in's Faserige; als Ueberzug und mehliger Be-schlag. — Spaltbar parallel den Abstumpfungsflächen. Br. mu-schelig. H. = 2—2,5; sp. G. s> 2,0. Halbdurchsichtig bisundurchsichtig. Glasglanz. Graulich- und gelblichweiss in's Rotb-uche. Strich : weiss. An der Luft etwas verwitternd. Geschmack:zusammenziehend. '
V. d. L. aufblähend, die Kohle weiss beschlagend und eineunschmelzbare weisse Masse hinterlassend, die mit Cobaltlösungbefeuchtet und geglüht eine grüne Farbe annimmt. Mit Sodaeine Hepar bildend. In der Glasröhre Wasser gebend. Im Wasserauflöslich. Die Auflösung giebt mit Ammoniak einen Niederschlag,der im Ueberschuss des Fällungsmittels löslich ist. Ghlt. desRammelsberger nach Klapr.: S0 3 20,0, ZnO 27,5, H 2 0 50,0,MnO 0,5. — Formel: ZnO.S0 3 + 7H 2 0.
Kommt als secundäres Gebilde, namentlich durch Zersetzung derBlende entstanden, in alten Gruben-Gebäuden, in Höhlungen und aufKlüften vor: Harz, Ungarn , Schweden, Cornwall, Spanien.
13. Eisenvitriol.
(Syn. Schwefelsaures Eisenoxydul, grüner Eisen-Vitriol, grüner Vitriol,hemiprismatisches Vitriolsalz.)
Kryststm. zwei- und eingliedrig. Krystf. rhombische Säulen
Ä