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Bd. 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält 1 (1838) Pharmaceutische Mineralogie : mit 2 Taf.
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Real gar.

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Dient in der Oelmalerei, zur Schnellbeilze der WehgerLerei, zniBereitung dos grünen Saffians. Die Volker des Orients benutzen es, 1111Jdie Haare ausfallen zu machen; auch ist es wichtig für die Thierarznei-kunde.

29. Realgar.

(9jn. Hothes Schwefel-Arsenik , rotlies Rauschgell). hemiprisraatischer

Schwefel.)

Kryslstm. zwei- und eingliederig. Kryslf. schiefe rhombi-sche Säule mit Zusch&rfung der scharfen Seitenkanten und. inmehrern verwickelten Combinationen. Kiyst. zuweilen haar-und nadeiförmig, häufig vertical gestreift, einzeln aufgewachsen,auch zu Drusen verbunden; derbe M.; Text, körnig, als Ueber-zug, eingesprengt, angeflogen. Spaltbar parallel den Flüchender rhombischen Säule. Br. uneben in's Kleinmuschelige. H. =1,52; milde. Sp. G. = 3,53,6. Halbdurchsichtig bis undurch-sichtig. Fettglänzend; morgenroth in's Scharlachrothe und Gelbe.Strich: pomeranzengelb.

V. d. L. wie die vorige Gattung. Bestdth. nach Laugier:S 30,43, As 69,57. Formel: AsS.

Findet sich auf Gängen in verschiedenen Felsarten mit Quarz, Ba-ryt- und Kalkspath , anderen Arsenik-, Eisen-, Blei- und Zinkerzen: inUngarn (Kapnik), Böhmen, ErzgeSirge fSchneeberg und JoachimsthalJ ,am Harz (Andreasberg), Elsass u. a. a. O.; im Dolomit am St. Golt-hard; in der Nähe von Vulkanen als Beschlag auf Lava: Vesuv, Aetna,Japan.

Dient zur Bereitung von Malerfarben, und zum sogenannten Weissfeuer. Die Chinesen verfertigen daraus Götzenbilder, Vasen und mancheZierrathen.

4. Abtheilung: Unterantimonicht- und arsenichts ch w e f eli g e Verb i n düngen.

Die Mineralien dieser Abtheilung gehören meist zum ein-und ciuaxigcn Systeme, wenige zum regulären, zum drei- undeinaxigen, ein- und eingliedrigen und zwei- und eingliedrigenSysteme. Krystallilächen häufig gestreift. Auf dem Bruche un-eben oder muschelig. Sie werden sämmtlich vom Flussspath ge-ritzt und ritzen AeiiGyps, sind spröde oder auch häufig milde.Die Grenzen des spec. G. liegen beim Sprödglaserz und Poly-basit = 6,27 und beim Kupfer-Antimonglariz = 4,7. Sie sind,ausgenommen das RothgülUgerz, undurchsichtig; metallgläu-zeud; stahl-bis bleigrau in's Eisenschwarze; das Rothgültigerzist cochenillrotb. Auf dem Strich sind sie meist unverändert,nur Miarygrit und einige Fahlerze sind auf dem Striche dunkei-

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