llavmundus Lullus.
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inühungen seinen Wünschen nicht genügte, versuchte er in' der letzterenRichtung selbst zu wirken; zu drei verschiedenen Malen verkündeteei ' den Ungläubigen an der Nordküste Afrika's die christliche Lehre,a ber schon die beiden ersten Male übel aufgenommen erlitt er dasdritte Mal 1315 bei Bugia die Steinigung, in deren Folge er starb.Lullus wurde in Palma bestattet; dafs er in angegebener Weise den•Tod gefunden, fand sich 1G11 bei der Eröffnung seines Grabes bezeugt,Wo an dem Schädel des Begrabenen vier von der Steinigung her-rührende Verletzungen gesehen wurden. Aber unter seinem Namencursirten auch alchemistische Schriften, welche in einer dem angegebenen■Todesjahr nachfolgenden Zeit verfafst sein sollen: eine als Experimentabetitelte ist als im Jahre 1330 abgeschlossen datirt, ein Testamentumnovissimum hat nach dem am Schlüsse desselben Stehenden ßay-fflundus Lullus in der Kirche der heiligen Katharina, dem Castellgegenüber, zu London unter König Eduard's Regierung im Jahre 1332geschrieben (darin spricht der Verfasser auch davon, dafs er 1330111 Mailand das Meisterstück der Alchemie in der ganzen Vollendungdesselben zu Stande gebracht habe), und eines Buches de mercuriiswird erwähnt, in welchem Ilaymundus Lullus selbst angebe, dafser es in Ralien im Jahre 1333 geschrieben habe. Die letzterenSchriften wurden von Einigen, welche die Aechtheit anderer undnamentlich der vorher erwähnten anerkannten, als untergeschobene,vielleicht von einem etwas jüngeren Alchemisten ähnlichen Namensv erfafste betrachtet, als gleichfalls ächte dagegen von Anderen,Welche der Ansicht waren, dafs Lullus keineswegs in Folge derSteinigung 1315 den Tod gefunden sondern mindestens bis 1333gelebt und geschrieben habe, was dann weiter noch annehmen liefs,ei' sei viel später als 1235 geboren. Aber darauf hin, dafs der ächteRaymundus Lullus — der IJoctor illuminatissimus, wie ihn seineBewunderer nannten — sich in mehreren der vielen ihm unzweifelhaftZu gehörigen Schriften entschieden gegen die Alchemie ausgesprochenhat, ist auch von Einigen behauptet worden, dieser Mann sei über-haupt nicht Alchemist gewesen, und alle als Producte seines Geistes°der seiner Erfahrung geltenden alchemistischen Schriften seien nur ihmuntergeschoben*). Solche Bedenken, wie sie durch das im V'orher-
*) Ich habe in der eingehenderen Darlegung der verschiedenen Ansichtenul| er die Beziehungen des Kaymund Lull zu der Alchemie in dem III. Stück