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Raymundus Lullus.
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alchimia practica bezeichneten Theiles dieses Gebietes des Wissens(es wird nämlich von Bacon auch eine alchimia specidativa in demSinn unterschieden, dafs die letztere rein naturwissenschaftlich, nichtum der praktischen Anwendung der zu gewinnenden Erkenntnifs halber,de rerum generatione ex elementis u. A. zu forschen habe), da die Dar-stellung des Steins der Weisen — des Elixirs — besprochen und wie diesesPräparat eine viel gröfsere Menge eines unedlen Metalls (1 Theil desersteren 1000 X 1° 00 und noch mehr Theile des letzteren) sofort zu Goldumzuwandeln, auch als lebenverlängerndes Mittel zu wirken vermöge.Aber das Weitestgehende bezüglich des Steins der Weisen undder metallveredlenden Wirksamkeit desselben wurde in Schriften ge-lehrt,' welche als von Raymundus Lullus verfasst verbreitet warenund von dem vierzehnten Jahrhundert an bei den Alchemisten imhöchsten Ansehen standen. Dafs der Verfasser wenigstens eines Theilesdieser alchemistischen Schriften, deren Zahl ungebührlich grofs war,— namentlich der als Testamentum, als Codicillus, als Epistola aecur-tationis lapidis (welche Epistel au den König Robert Bruce vonSchottland gerichtet gewesen sei) betitelten Schriften — wirklich derRaymundus Lullus gewesen sei, welchem nachgerühmt worden ist,dafs er neue Bahnen in der Grammatik, der Dialektik, der Cyto-logie gebrochen habe, und der die Philosophie reformiren wollte, — Dasist früher fast durchgängig und ist noch in neuerer Zeit angenommenworden. Dieser Raymundus Lullus war 1235 oder in einerdiesem Jahre nahekommenden Zeit aus edler Familie zu Palma aufMajorca geboren. Im Heere und am Hofe des Königs von Aragonieuführte er ein lockeres Leben, bis seine glühende Leidenschaft für dieschöne Ambrosia de Castello dadurch, dafs Diese ihm einenBrustkrebs enthüllte, abgekühlt wurde; hierdurch auf's Tiefste er-schüttert und zudem durch eine nächtliche Erscheinung des gekreuzigtenErlösers auf den Pfad der Bufse hingewiesen weihte er sich nuneinem gottgefälligen Leben, studirte in der Heimath und auswärtseifrig, trat in den Franciscaner-Orden ein und suchte neben Förderungder Wissenschaft in seinem Sinne Das zu realisiren, was er auf Grundgöttlicher Eingebung als die Aufgabe seines Lebens betrachtete: dasChristenthum unter den Muhammedanern durch Anregung von Kreuz-zügen gegen sie und durch Predigen des Evangeliums bei ihnen zuverbreiten. Da der Erfolg der in ersterer Richtung angestrebten Be-