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1 (1886) Die Alchemie bis zum letzten Viertel des 18. Jahrhunderts
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Raymundus Lullus.

gehenden Erörterte veranlafst werden konnten. störten jedoch dieAlchemisten des vierzehnten Jahrhunderts und der nachfolgendenZeit in keiner Weise in ihrer Überzeugung, die unter dem Namendes Raymundus Lullus ihnen zugekommenen Schriften seien wirk-lich von dem vorbesprochenen berühmten Manne verfafst, in ihrerVerehrung des Letzteren als eines Meisters der alchimistischen Kunst,auf welchen als einen Gewährsmann für die Wahrhaftigkeit derselbenso oft und so vertrauensvoll Bezug genommen worden ist, dafs etwaseingehendere Angaben über ihn hier nicht zu unterlassen waren.Gläubig wurde hingenommen, was in diesen Schriften gelehrt undbehauptet ist. Die Alchemie wird da dargelegt als der Theil des Wissens,welcher zur Aufgabe habe, neben der Reinigung und Vervollkommnungmineralischer Substanzen überhaupt und der Herstellung der Gesund-heit namentlich die Umwandlung der unedlen Metalle zu edlen zubewirken. Auch da fufst die Möglichkeit der Metallverwandlung darauf,dafs alle Metalle aus denselben als Sulphur und Mercurius bezeichnetenzwei Grundstoffen bestehen. Die Veredlung der.unedlen Metalle wirddurch den Stein der Weisen bewirkt und zur Darstellung des letzterenwird ausführlich eine Anweisung gegeben, die uns unverständlich istund von welcher auch die Alchemisten früherer Zeit anerkennenmufsten, dafs sie schwer verständlich sei. Mit der gröfsten Bestimmt-heit, wie wenn alles Vorgebrachte auf eigener Erfahrung des Ver-fassers dieser Schriften beruhte, wird diese Anweisung gegeben undvon den Wirkungen des Steins der Weisen gesprochen. Alles bisdahin Dagewesene wird durch das in diesen Schriften Stehende über-boten: namentlich durch die Behauptung, dafs der nach der da ge-gebenen Vorschrift dargestellte Stein der Weisen auf ein viel gröfseresGewicht Quecksilber einwirkend das letztere zu Stein der Weisen

meiner Beiträge zur Geschichte der Chemie (Braunschweig 1875) S. 105 eineneuere Schrift eines Spaniers angeführt, welche die obige Ansicht verficht (Fern.Weyler y Lavina's Raimundo Lulio juzgado por si mismo; Palma 1866).Ich weifs nicht, ob sich mir noch einmal eine andere Gelegenheit bieten wird,diese Angabe zu vervollständigen: die nämliche Ansicht vertritt auch RamönLull (Raimundo Lidio) considerado como alquimista, por D. Jose Ramön deLuanco; Barcelona 1870 (vgl. Magill Bonet y Bonfill's Rede über die Ge-schichte der Chemie in früherer Zeit in Discursos leidos ante la Real Academiade ciencias en la recepciön publica del Sr. D. Manuel Säenz Diez; Madrid1883, p. 87).