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1 (1886) Die Alchemie bis zum letzten Viertel des 18. Jahrhunderts
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Albertus Magnus.

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wohin er auch, nachdem er 1245 bis 1248 in Paris gelehrt hatteund nachdem er 1256 nach Italien gereist war, zurückkehrte; er war12G0 bis 1262 Bischof von Regensburg, trat 1269 wieder in dasDominicaner-Kloster in Köln ein und starb da 1280. AlbertusMagnus, wie dieser Gelehrte in Anerkennung seiner wissenschaft-lichen Gröfse bald genannt wurde, glaubte gleichfalls an die Mög-lichkeit, Metalle künstlich hervorzubringen, und auch dafs ein Metallzu einem anderen umgewandelt werden könne, wenigstens dafs dieKunst eine solche Umwandlung befördern und bewirken könne, dafsaus einer Art von Metall, durch die derselben innewohnenden Natur-kräfte, eine andere werde. Aus dem in dem unzweifelhaft von ihm ver-faßten Werk De reim metaJlicis et mincralibus Gesagten geht Dies mitBestimmtheit hervor; seiner Ansicht nach schafft die Kunst nicht aus einerMetallspeeres geradezu eine andere, sondern sie läfst durch Aufbrechendes bisherigen Bestandes Eines Metalles, Reinigen des vorhandenenscnweiels und Quecksilbers und gute Vereinigung derselben cum materiametalli ein anderes Metall sich herausbilden; aus dem Silber alsdem dem Gold am Nächsten stehenden Metall lasse sich leichter Golddarstellen, als aus jedem anderen Metall, denn dafür brauche man nurdie Farbe und die [speeifische] Schwere des Silbers abzuändern, undDas zu thun sei nicht schwierig. Er glaubte auch an die Darstell-barkeit des alle Metalle mit der schönsten Goldfarbe ausstattendenEhxirs und beschrieb, nach Dem was er bei Anderen darüber an-gegeben fand, wie dasselbe zu bereiten sei. Aber er warnte auch vormir scheinbaren Umwandlungen unedler Metalle zu edlen; ich kommedarauf zurück. Doch mehr als das eben genannte ächte WerkAlbert's, welches darüber, wie er über Alchemie dachte, Auskunftgiebt, wirkten dafür, dafs er als ein Bürge für die Wahrhaftigkeitder Alchemie betrachtet wurde, ihm untergeschobene, mit Unrechtseinen Namen tragende rein alchemistische Tractate der Libellus dealchimia, die als Compositum de compositis betitelte Schrift u. a.,m welchen Das, was er selbst über die Metallveredlungskunst ermitteltund bewährt gefunden habe, mit gröfster Bestimmtheit angegeben ist.Unter Albert's Schülern war der berühmteste Thomas vonAquino, welcher im Jahre 1224 o. 1227 auf dem Schlosse Rocca-sicca bei Aquino im Neapolitanischen aus dem Geschlechte der nachwem letzteren Orte sich nennenden Grafen geboren war, gegen den

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