Avicenna.
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Geber solche Agentien bezeichnet, welche an unedlen Metallen nurVeränderungen bewirken, die nicht beständige sind; behauptet wirdaber, dafs es auch Medianen der zweiten Ordnung gebe, welche ein-zelne Eigenschaften unedler Metalle in dauerhafterer Weise zu deneneines oder des anderen edlen Metalles abändern, und dafs es eineMedicin der dritten Ordnung — sie wird auch als der Stein oder dasgrofse Elixir bezeichnet — gebe, welche Dies für alle Eigenschaftenthue: unedles Metall zu wahrem Silber oder Gold umwandle. DieAngaben über die Darstellung der Medicinen höherer Ordnung sindaber leider nicht so verständlich, wie die auf die Medicinen ersterOrdnung bezüglichen.
Die nämliche, die Zusammensetzung der Metalle betreffende Lehreund die gleiche Anwendung derselben zur Begründung der Möglich-keit der Metallverwandlung bez.-w. Metallveredlung findet sich auchin anderen von Arabern verfafsten Schriften: namentlich in einer demberühmten Arabischen Arzt Avicenna (980 o. 985 bis 1037) mitUnrecht zugeschriebenen, welche in der: De anima in arte alchimiaebetitelten Lateinischen Übersetzung in dem Mittelalter bei den christ-hchen Abendländern als eine Hauptquelle naturwissenschaftlicher Er-kenntnis galt und öfter und mehr benutzt bez.-w. citirt wurde, alsdie vorbesprochenen Schriften Geber's, auf welchen übrigens in demich de anima wiederholt Bezug genommen ist (ich habe dieseswegen des Ansehens, in welchem es in dem Mittelalter stand, fürbeschichte der Naturwissenschaft wichtige, jetzt selten gewordene"„ kaum m ehr berücksichtigte Buch in dem III. Stück meiner Bei-lage zur Geschichte der Chemie ausführlicher besprochen). In der1 vor § eDr achten Discussion, ob die Alchemie etwas Reelles oder nuretwas Imaginäres sei, fällt die Entscheidung zu Gunsten des Ersterenaus, und es wird anerkannt, dafs ein die Metallveredlung bewirkendes(als das Elixir, das Magisterium oder der Stein bezeichnetes) Präparatwirklich darstellbar sei.
Die nämliche Lehre war dann, mindestens von dem dreizehntenJahrhundert an, den christlichen Abendländern bekannt und sammter die künstliche Hervorbringung edler Metalle aus unedlen be-werfenden Consequenz anerkannt; und die Behauptung, dafs ein sozu sagen mit Einem Schlage diese Wirkung auf unedle Metallea serndes Prä P ar at, der Stein der Weisen existire, wurde nicht nur
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