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Geber.
aufsert haben oder geäufsert haben sollten. Defshalb ist es nötbig,dafs hier angegeben werde, in welcher Weise solche Männer Diesesthaten, und dabei dürfen einige Angaben darüber nicht unterlassenwerden, welcher Art diese Männer waren.
Wir haben daran zu denken, dafs während mehr als tausendJahren das ganze chemische Wissen nur als Alchemie zusammen-gefafst war: nur um Defs willen, dafs es der Lösung des Problemes,Wie edle Metalle-künstlich hervorzubringen seien, diene, und dafs Das,was später in richtigerer Einsicht als die Aufgabe der Chemie be-trachtet wurde: die Erkenntnifs der Zusammensetzung der verschiedenenKörper, damals nur Gegenstand der Beachtung bei den Chemikernwar, weil es ein wesentliches Hülfsmittel für die Lösung jenes Problemesabgebe. Dafs während jener langen Zeit Seitens der Repräsentantender Chemie die Wahrhaftigkeit der Alchemie anerkannt wurde: d. h.dafs diese zu leisten vermöge, was von ihr erwartet wurde und wassie zu leisten verspreche, ist selbstverständlich.
Es war bereits S. 3 f. zu erwähnen, dafs schon bei den in Griechi-scher Sprache über Chemie schreibenden Schriftstellern der AegyptischenSchule — Schriftstellern, deren Reihe in dem vierten Jahrhundertn. Chr. wenn nicht noch früher zu beginnen scheint — die künst-liche Hervorbringung edler Metalle, namentlich die künstliche Um-wandlung unedler Metalle in edle, dann auch die Bereitung einesdiese Umwandlung in glattester Weise bewirkenden Präparates es ist,was in ihren — abgesehen von Anderem — durch eine uns unver-ständliche Nornenclatur undeutlichen Schriften gelehrt werden soll.
Ungleich deutlicher in der Beschreibung einer grofsen Anzahlvon chemischen Operationen und der dabei resultirenden Körper sinddie nur in Lateinischer Übersetzung bekannten, als von einem Araber,dessen Name zu Geber latinisirt worden, verfafst geltenden Schriften,von welchen — speciell bezüglich des als Summa perfectionis ma-gisterii betitelten Hauptwerkes — Das mindestens gewifs ist, dafs sieso, wie wir sie jetzt haben, schon im dreizehnten Jahrhundert imAbendlande vorlagen, wenn auch grofse Unsicherheit in Betreff desVerfassers und der Herkunft dieser Schriften vorhanden ist (ich habedarüber, was wir über Geber und seine Schriften wissen bez.-w.nicht wissen, in dem III. Stück meiner Beiträge zur Geschichte dei-chende, Braunschweig 1875, S. 13 ff. ausführlichere Nachricht ge-