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1 (1886) Die Alchemie bis zum letzten Viertel des 18. Jahrhunderts
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Über die Darstellung des Steins der Weisen.

In dem dreizehnten Jahrhundert findet sich bereits eine imWesentlichen so, wie sie nachher bei den Alchemisten stets in Ansehenblieb, ausgebildete Vorstellung darüber vor, auf welche Art der dieMetallveredlung bewirkende Stein der Weisen darzustellen sei. Dafürmüsse vor Allem das richtige Rohmaterial, die s. g. Materia prima auch als Jungfernerde, Jungfernmilch und mit ähnlich geschmack-vollen Kunstausdrücken, später öfters schlechthin als das Subject be-zeichnet bekannt sein, welches ausfindig zu machen das Schwierigstean der ganzen Sache sei. Aus ihm solle gewonnen werden Etwas,was als Mercur der Weisen aber auch noch vielfach anders bezeichnetwurde, namentlich als der Drache oder der grüne Leu (der rothe Leuscheint als etwas dem grünen immerhin Aehnliches betrachtet wordenzu sein, manchmal aber auch als Etwas, was erst aus dem letzterenhervorgehe; übrigens sind die Alchemisten weder bezüglich aller Einzel-heiten in Betreff der Darstellung des Steins der Weisen noch bezüg-lich der Benennungen dafür in Betracht kommender Substanzen über-einstimmend, wie Dies ja auch so leicht und oft der Fall ist in Be-richten Verschiedener über Etwas, was überhaupt nicht wahr ist, undwenn es sich um Angaben über Substanzen handelt, die nicht existiren).Diesem Stoff solle ein anderer, gleich geheim ni fsvoller zugemischt werden:Gold der Weisen o. philosophisches Gold (der letztere Stoff scheintmanchmal auch als die Lilie benannt worden zu sein, welcher Ausdruckjedoch auch noch Anderes bedeutete). Die Mischung solle in einemGlasgefäfs von passender Form, dem s. g. philosophischen Ei bei ange-messener Temperatur digerirt werden, wo sie allmälig schwarz (zumRabenhaupt) werde, später aber weifs (zum weifsen Schwan); jetzt etwas.stärkerer Hitze unterworfen sublimire, wie Einige lehrten, die soweitglücklich bearbeitete Substanz in dem Glasgefäfs (der weifse Schwan

V Alchymiste ä Nature mit dem seit dem Anfang des vierzehnten Jahrhunderts inFrankreich beliebt gewesenen Boman de la rose wie einen Theil desselbenbildend Verbreitung gefunden haben, als einen Beweis dafür abgebend, dafs dadamals schon die Alchemie etwas Populäres gewesen sei, unter der Voraussetzimgbetrachtet worden, sie seien von Jean de Meun (Meinig o. Mehun, nach derGeburtsstadt Desselben) verfafst, welcher gegen 1300 den von Guillaume deLorris um 1240 begonnenen Boman de la rose vollendete. Diese Verse, vonwelchen einzelne im Nachfolgenden in Erinnerung zu bringen sind, stammenaber aus dem sechszehnten Jahrhundert; vgl. Brunet's Manuel du libraire etde Pamateur de livres, T. III, Paris 1862, p. 1679.