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1 (1886) Die Alchemie bis zum letzten Viertel des 18. Jahrhunderts
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Verbreitung der Alcliemie.

Mehrfach war im Vorstehenden auf die Araber in so fern hin-zuweisen, als Diese auf die Formung von Kunstausdrücken Einflufsausgeübt haben, welche für die Beschäftigung mit der Metallveredlungals gebräuchlich gewordene in Betracht kommen; des Antheils, welcherdiesem Volksstamm an der Verbreitung der Alcliemie zukommt, istaber hier noch ausdrücklich zu gedenken. So viel wir wissen, wurdendie Araber in Aegypten, welches Land sie gegen die Mitte dessiebenten Jahrhunderts eroberten, mit der Alchemie bekannt, undverbreiteten sie Bekanntschaft und Beschäftigung mit ihr über dieLänder, die sie nachher in Besitz nahmen: längs der NordküsteAfrika's und dann auch nach Spanien, in welchem Lande sie früheim achten Jahrhundert sich festsetzten. Wahrscheinlich über Spanienkam die Kenntnifs der alchemistischen Lehren in der denselben durchdie Araber gegebenen Ausbildung (vgl. 13 f.) den christlichen Abend-ländern Europa's zu*). Die Alchemie fand in diesen Ländern einengünstigen Boden; üppig wucherte die Beschäftigung mit ihr hier,nachdem sie (schon im elften Jahrhundert) bei den Arabern bereitsstark zurückgetreten war. In dem dreizehnten Jahrhundert war siein Spanien, in Frankreich, Italien, Deutschland und England inBlüthe, und dafs sie zum Ertrag wirklicher Früchte gediehen sei,wurde da als sicher betrachtet. Die Ausbreitung nützlicherer Lehrenund Bestrebungen begleitend drangen dann auch alchemistische innoch andere Länder Europa's vor. Belege dafür, wie verbreitetbereits in dem dreizehnten und dem vierzehnten Jahrhundert dieBekanntschaft mit Alchemie und das Interesse für die letztere beiallen civilisirten Völkern Europa's war, werden sich uns in demNachfolgenden genugsam ergeben; doch sei hier schon bemerkt, dafsManches, was als Zeugnifs dafür aus der angegebenen Zeit erbringendnoch in neueren Schriften über die Geschichte der Alchemie ange-führt worden ist, einer späteren Zeit angehört**).

Kunst in Gebrauch. Dieser Ausdruck soll von airäu> Trennen o. Scheiden und«fstp<» Vereinigen abgeleitet sein, zur Andeutung, dafs es auf die Scheidungzusammengesetzter Körper und die Herstellung solcher aus den Bestandteilenderselben ankomme.

) Vgl. Anmerkung I am Ende dieses Theils.* ) So z. B. sind die Verse über Alchemie, welche unter den Überschriftenttemontrances ou la eomplainte de Nature ä l'JMiymiste errant und Beponse de

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