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Haselwurzel.
seyn ? Und weiter hätte sie gar nichts zuwege ge-bracht? Und diefs wäre denn alle von ihr zu er-wartende Heilsamkeit? Wie nachlässig muDs man ineiner so wichtigen Sache zu Werke gehen, wen«man weiter nichts will gesehen, nichts weiter vonihr beobachtet und keinen heilsamem Gebrauch vonihr entdeckt haben!
Nein! die Haselwurzel ist so wenig als Brech-mittel statt der Ipekakuanha zu gebrauchen (welchesonst auch noch weit andere Veränderungen ix»menschlichen Befinden hervorbringt), als viele andersSubstanzen, die, in Uebermenge eingenommen, eben-falls durch gewaltsames Erbrechen von der Naturausgestoßen werden, wie Arsenik, schwefelsaurerZinli, essigsaures Kupfer, Weifsniefswurzel u. s. W-Sind denn alle diese, im Uebermafse gefährliches Er-brechen erregenden, Substanzen blofs defswegen inder Natur vorhanden, damit wir sie als Brechmittelgebrauchen sollen? Welche Kurzsichtigkeit, welchegefährliche Oberflächlichkeit! Und diefs sage ichnicht blofs von Coste und Tf r illemet, sondern überalle unsere gewöhnlichen (Nicht-)Beobachter ist die-selbe Klage zu führen. Mutato nomine de te fabuUnarratur. Sie wollen von allen Arzneisubstanzen fastnichts, als Ausleerungen durch Schweifs, Harn, Stuhl,u.s.w. sehen und gesehen haben, weil sie immermaterielle Krankkeitsstoffe, die fast nie existiren , aus-fegen wollen und nie anders heilen zu können
•wähnen.
Wenn man das, was die genannten Männer vonihrem Lastträger nur »0 hingeworfen, als sey esnichts, weil er nicht auf der Stelle starb, erzählenund das, was man in den unten folgenden Beobacht-ungen liest, zusammen nimmt, so wird es sehr wahr-scheinlich, dars diese Wurzel, in der Gabe so V, eterhöht, dafs sie jene, den Saburralisten so beliebt«