Chinarinde, B
können, folglich auch nicht für gleichgeachtet, undt defshalb, vernünftiger Weise, einander nicht substi-tuirt, d. i., nicht eins für ein Surrogat des andernausgegeben werden dürfen.
Oder haben diese Herren, die das nicht einse-hen , eine, ihnen eigne, mir unbekannte Denkweise,eine besondere, der der gesammten übrigen Mensch-heit .entgegenstehende Logik?
Die unendliche Natur ist weit mannichfacher indynamisch verschiedener Befähigung der Arzneisub-stanzen, als die Compilatoren der Arzneistoff- Kräfte,Arzneimittellehrer genannt, ahnen mögen, und un-glaublich mannichfacher in Hervorbringung unzähli-ger Abweichungen im menschlichen Befinden (Krank-heiten) , als der in seine niedliche Classification ver-liebte, stümperhafte Pathologe einsieht, welcher:durch seine Paar Dutzend nicht einmal richtig *) ge-zeichneter Krankheitsformen blofs den Wunsch aus-zudrücken scheint, die liebe Natur möchte doch dassKrankheitsheer nur auf ein kleines Depot beschran-ken , auf dafs der Bruder Therapeute und Praktiker— die hergebrachten Recepte im Kopfe — destoleichter mit dem kleinen Häuflein umspringen könne.
Dafs die gewöhnlichen Aerzte oft durch einenZusatz von Eisen in demselben Recepte dem Kran-ken eine sehr widrig aussehende und schmeckende
■0 Welcher Arzt, aufser Hipp okr a t es, zeichnete wohlden , M „e n Verlauf irgend einer Krankheit, ohne Arzneidabei gebraucht zu haben, vom Anfange bis zu Ende™t? Enthielten .1«, die Krankheitabeschreibungen nichtdie Symptome der Krankheit mit denen von den dabeiangewendeten Hausmitteln und Arzneien gemischt?