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Selcilc7ituiig der Quellen
aber, sie mögen nun acute oder chronische seyriiwenn man letztere nicht auf irgend eine fests-ständiges Ur-Uebel zurückführen kann, sind, zumBehufe der Heilung, jeder als eigenartig anzusehenund nach dem Inbegriffe ihrer auffindbaren Symptomemit einem, ähnliche Symptome in seiner reinen Wirk-ung auf gesunde Körper zeigenden Arzneimittel heil-kräftig zu behandeln,
Diese verbesserte Heilkunst, das ist die homöo-pathische, schöpft nicht aus jenen unreinen Quel-len der bisherigen Materia viedica, gehtnicht jene uralten, träumerischen Irrwege, die wh'hier eraählt haben, sondern den naturgemäfsen Weg.Sie wendet die Arzneien nicht eher gegen dasUebelbefinden des Menschen an, als bis sie ihre rei'neu Wirkungen, nämlich das, was jede im Befindendes gesunden Menschen ändern kann, erst in Erfahr-ung gebracht hat — reine Arzneimittellehre.
Hiedurch erst wird das Vermögen derselben aufdas menschliche Befinden kund; hiedurch erst offen-
verdiinnter Saft in sehr kleinen Gaben heilt wirklich dieinnere Feigwarzenhrankheit, so dafs auch die äussernAuswüchse verschwinden — also gründlich.
Mit einem Aufwände von unzähligen, empirisch er-griffenen Mitteln quält der Allopath die Hcrbslnihr-Kran-kan , und mit welchem erbärmlichen Erfolge ! Die Sym-ptomen des ätzenden Queclisilbersublimats aber (ün. s. dier. Arzneimittellehre} sind denen der Herbstruhr so ähn-lich, dafs diese Arznei ihr specilisches Heilmittel seynmufs, wie mich auch schon vor vielen Jahren die Er-fahrung überzeugte, dafs gewöhnlich nur eine einzig»Gabe von einem kleinen Theile eines Tropfens der tril-lionfacheu Verdünnung der Auflösung eine» Grans vo«marcurius sublimatus corrosivus zur schnellen vollkommnenHeilung derselben hinreiche.