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3 (1825)
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Kunst das? Spottet ein solcher Erfolg nicht Eu-rer armen, theoretischen Zweifelsucht und dem un-mächtigen Schlendrian Eurer zunftmäfsigen Praxis ?Wollt Ihr's eben so gut haben, so macht'sverständig und redlich nach!

Wollt Ihr's nicht ? nun, so leiert — wir hin-dern Euch nicht — leiert so fort auf Euerm trost-losen Wege blinder Observanz, in erträumter Sy-steme Mitternacht, hie und dahin gelockt von denIrrlichtern Eurer gefeierten Autoritäten, die geradeda, wo Hülfe Noth thut, Euch im Stiche lassen,— blenden und verschwinden.

Und häuft Euer unseliges Arztgeschäft, wo ge-wöhnlich das nicht erfolgt, was Ihr beabsichtigt,-wünscht und versprecht, grämliche Galle in Euchan, die sich zu entladen sucht durch Verleumdungdes Bessern, so fahrt fort, die Trauben da oben,welche Zunftstolz, Wirrköpfigkeit, Schwäche oderBequemlichkeit Euch zu erreichen hindert, sauerzu nennen und sie würdigern Erreichern zu über-lassen.

Fahrt fort, wenn's Euch behagt, die hehreKunst neidisch zu lästern; doch wifst, dafs Neidvergeblich an felsenfester Wahrheit nagt, nur demNeider selbst das Mark aus den Knochen frifst *).Leipzig, im Februar 1817.

Dr. Samuel Hahnemann. -'

*) A'jiva ßqcToi; , A e b c h y 1. Eumen. 329.