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3 (1825)
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Nun könnte ich wohl nach herkömmlicherSchriftstellerait sie gerade hier abfertigen und inihrer Blöfse darstellen. Ich -werde es aber nichtthun. Ich mag die Sünde nicht auf mich laden,diese Thorheiten und ihre Urheber zu verewigen,und möchte der gewifs einsichtsvollem Nachweltdie Schwächen meiner Mitwelt lieber nicht auf-decken.

Nur so viel im Allgemeinen!Wort- und Sinn - Verdrehungen , unverständi-ges Geschwätz, was gelehrt aussehen soll, Schmäh-ungen und theoretisch zweifelsüchtiges Kopfschüt-teln, wo f actis che Beweise des Gegentheils ste-hen sollten, deuchten mir allzualberne Kniffe ge-bedeutet Qz. B. «*S ojuov Ae^o; s/ffavaßai'voi, IHad. 3.),c/aoiov aber nur ähnlich, sich dem Gegenstan-de nähernd, nie aber ihn an Natur und Arterreichend, nie zur Identität mit ihm kom-mend, bedeutet?

Nie hat die homöopathische Heillehre durch die-selbe und gleiche Potenz, von welcher die Krank-heit erzeugt worden war, diese Krankheit heilen wol-len — diefs ist den unverständigen Widersachern schonoft genug, aber, wie man sieht, vergeblich eingekauerworden ; — nein ! blofs durch eine mit der Krankheits-ursache nie übereinstimmende, nie gleiche Potenz,vielmehr durch eine Arznei, die nur einen ähnli-chen Krankheitszustaud (ofxoiov -xaSos) eigenthümlichhervorbringen kann , hellet sie naturgemäfsest.

Können denn diese Menschen nicht einmal den Un-terschied zwischen ,, Gleich" ,(_ ,,Dasselbe" ) und,,Aehnlich" fühlen? Kränkeln sie denn alle h o-mopathischan derselben Krankheit des Stumpfsinns ?Sollte denn der nicht wenigstens einenAnfangs-Begriff des Wortes Homöopathiehaben, der sich unterfängt, als Recensentdes ,, Geistes der homöopathischen Heilleh-re" an i% utreten?