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2 (1906) Hydriert-cyklische Verbindungen; Kohlenwasserstoffe
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Terpene unbekannter Konstitution

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Umbelliferae.

Nicht näher charakterisierte Terpene wurden nachgewiesen im äthe-rischen Öl von Cuminum eyminwm , in jenem aus den Wurzeln von Cicutavirosa (A. 31 [1839], 258 und van Anbot, J. pr. 105 [1868], 151),ferner im Öl von Ciouta maculata (Gtlenk, Am. Journ. Pharm. 63 [1891],330 und Stkoup, Am. Journ. Pharm. 68 [1896], 236). Vgl. auch dasTerpen im Ajowanöl [Ptychotis Ajowan D. C.) (Stenhouse, A. 93 [1855],269 und 98 [1856], 309). Das Liebstocköl [Levisticum offioinale Koch),zeigte nach Beaun (Ar. 235 [1897], 2 und 18): Sdp. 176°, d = 0,8534,u D =-f 5°. Über das Terpen des Asa foetida-Oles vgl. Semmlee (Ar.229 [1891], 1). Das Terpen des Bergpetersilienöls (AthamantaOreoselinum L.) siedet bei 163° und liefert ein flüssiges Monochlorhydrat(Schnedebmann und Winkleb, A. 51 [1844], 336). Auch das Dillöl[Aneihum graveolens L.) enthält neben d-Limonen noch andere Terpene.

Labiatae.

Das Terpen des Bohnenkrautöls [Satureja hortensis L.) muß nochnäher charakterisiert werden, ebenso wie jenes von S. m.ontana (Sch.1897, II, 65).

Caprifoliaceae.

Nach Gladstone (Soc. 17 [1864], 1) enthält das Öl aus den Blütendes Holunderstrauches [Sambucus nigra L.) ein Terpen.

Compositae.

Die Natur des Terpens im Eainfarnöl [Tanacetum vulgare) ist nochfestzustellen (ev. liegt Pinen vor), ebenso jene des Terpens im Feuer-krautöl [Ereehihites hieracifolia Raf. (Beilstein und Wiegand, B. 15, 2854);das Terpen des letzteren siedet bei 175°, d.% = 0,8385, absorbiert 1 Mol.HCl, ohne eine kristallisierte Verbindung zu liefern.

Es lassen sich die ätherischen Öle vermehren, in denen Terpene vor-kommen, welche ihrer Natur nach noch nicht charakterisiert sind, vorallen Dingen, wenn man bedenkt, daß sich diese Kohlenwasserstoffe inden meisten ätherischen Ölen finden. Aufgabe der Zukunft ist es, allediese Lücken auszufüllen, auch darzulegen, in welchem Zusammenhangedie einzelnen Terpene unter sich stehen, auch in bezug auf den Übergangineinander in der Pflanze, bzw. die Ausgangsmoleküle zu ermitteln, ausdenen sich die ihrer chemischen Natur nach z. T. recht verschiedenenTerpene bilden.