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2 (1906) Hydriert-cyklische Verbindungen; Kohlenwasserstoffe
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Tetrahydrosesquithujen: Vorkommet!, Isolierung und Synthese

dürften von Heebeegeb (Buchn. Repert. f. d. Pharm. 34 [1830], 131) sowievon Rochleder (A. 44 [1842], 4) herrühren. Tilden (Soc. 1877, I, 554)konstatiert im Salbeiöl ein Terpen, von welchem Muir und Sugiuba (J. 1877,957 und 1878, 980) ein Nitrosochlorid darstellen. Wallach (A. 227, 289)spricht diesen Kohlenwasserstoff als Pinen an. Cineol C 10 H ]8 0 wird indem Salbeiöl von Wallach (A. 252, 104) nachgewiesen. Sugiuba (a. a. 0.)isoliert ferner einen Körper C 10 H ]0 O, welchen er Salviol nennt undwelcher von 198203° siedet. Semmleb (B. 25, 3350) beweist im Jahre1892, daß das Salviol chemisch identisch mit dem Tanaceton ist, sichaber physikalisch wahrscheinlich in der Hauptmenge isomer verhält(weiteres hierüber s. beim Tanaceton). Sch. u. Co. (Sch. 1895, II, 40)wiesen Borneol nach. Sexler (B. 35, 550) gewann aus dem deutschenSalbeiöl durch fraktionierte Destillation einen Vorlauf; er vermutete darineinen neuen Kohlenwasserstoff, den er mit dem Namen Salven belegte.Physik, und ehem. Eig. des Salvens. Nach wiederholter Fraktionierungwurde ein Anteil erhalten mit Sdp. 142 145°, d 20 = 0,80, n D = 1,4438, Pol.= +l°40', M.R. gef. 45,9, während sich für C 10 H 18 , womit auch dieAnalyse übereinstimmt, 45,63 berechnet. Durch Kaliumpermanganat läßtsich das Salven allmählich oxydieren; es resultiert eine KetosäureC 10 H 10 O 3 ,welche ein Semicarbazon CjjHjgOgNg vom Smp. 204° liefert. Seyler istder Ansicht, daß diese Ketosäure ev. identisch ist mit der /5-Tanaceto-ketosäure, und daß dem Salven ev. die Konstitution eines Dihydro-tanacetens q H qjj

HoC

zukomme. Weitere Untersuchungen müssen diese Frage entscheiden.

Monocyklisch ungesättigte Kohlenwasserstoffe C n H 2n .

189. Tetrahydrosesquithujen C 16 H 28 .

Vorkommen, Isolierung usw. Durch Wasserdampfdestillation derBlätter und Zweigspitzen des Lebensbaumes {Thuja occidentalis L.) wird zu0,40,65% ein ätherisches Öl erhalten. Schweizeb (J. pr. I, 30 [1843], 376und A. 52 [1844], 398) beschäftigte sich mit wenig Erfolg mit der Unter-suchung dieses Öles. Jahns (Ar. 221 [1883], 748) erhielt im Vorlauf etwasAmeisensäure, hauptsächlich aber Essigsäure, ferner eine Terpenfraktion,schließlich ein 1- und d-Thujol C 10 H 16 0. Wallach (A. 272 [1892], 99)

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