Biddery-Metall enthält an Stelle des Antimons Blei, Asft-berrium ist ein Britanniametall, das auch noch Zink und Nickelenthält; Minofor enthält Kupfer, Zinn, Antimon, Zink und Eisen.Unter den Bleilegierungen ist jene mit Antimon, das soge-nannte ,, Hartblei" die wichtigste. Die Härte der Blei-Antimon-legierungen steigt mit dem Antimongehalte; solche, die etwa11 bis 17% Antimon enthalten, sind etwa viermal, solche mit23-5% Antimon fünfmal so hart als Blei. Bei noch höheremAntimongehalte wird die Legierung allerdings noch härter, dochnimmt dann ihre Sprödigkeit so sehr zu, daß sie für technischeZwecke unverwendbar wird. Die Letternmetalle bestehen vor-wiegend aus einer Blei-Antimonlegierung, enthalten aber meistauch noch etwas Zinn und manchmal geringe Mengen Kupfer.Ihre Zusammensetzung schwankt nach Erhardt innerhalb derfolgenden Grenzen:
Blei .............55 bis 69
Antimon...........18 „ 30
Zinn.............9 „ 22
Kupfer ...........0 „ 2
Kadmium- und Wismutlegierungen zeichnen sich vor allemdurch sehr nieder liegende Schmelzpunkte aus, wir kennen sogarsolche Kadmiumlegierungen, deren Schmelzpunkt so nieder liegt,daß sie in heißem Wasser flüssig werden. Während aber dieWismutlegierungen fast immer spröde und hart sind, besitzenmanche Kadmiumlegierungen eine ziemlich bedeutende Dehn-barkeit und lassen sich sowohl unter dem Hammer, wie auchzwischen Walzen bearbeiten.
Beispiele für Kadmiumlegierungen mit tiefliegendem Schmelz-Punkte sind die folgenden:
65-5°
3
4
15
3
SchmelzpunktKadmiumZinn . . .Wismut .Blei . . .
60°
1—2
2
5—8
70°
75°
82°
95
3
10
1
1
4
3
—
2
15
8
7
3
8
8
6
—
Wie diese Zusammenstellung zeigt, hat man es durch passendeWahl des Mischungsverhältnisses in der Hand, Legierungen mitjedem beliebigen Schmelzpunkte herzustellen.
W'ismutlegierungen wurden früher zur Herstellung von Sicher-neitspfropfen für Dampfkessel verwendet, die schmelzen sollten,wenn der Dampfdruck eine gewisse Grenze überschritt. Da sich
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