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1 (1914)
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Legierungen.

Magnesium. Legierungen mit 10 bis 25% Magnesium sind sehrbearbeitungsfähig, bei 10% Magnesium besitzen sie die gleichenmechanischen Eigenschaften wie das Zink. Eine Legierung von100 Teilen Aluminium mit 15 Teilen Magnesium entspricht einemguten Messingguß, kommen auf 100 Teile Aluminium 20 TeileMagnesium, so besitzt das Metall die Eigenschaften eines weichenRotgusses oder hartgezogenen Messingdrahtes, während bei25 Teilen Magnesium auf 100 Teile Aluminium die mechanischenEigenschaften der Legierung dem gewöhnlichen Rotguß ent-spricht. Zur Anfertigung von Güssen eignet sich besonders jenesMagnalium, das 12 bis 15% Magnesium enthält.

Aluminium-Bleilegierungen werden vom Wasser auch bei100° nicht angegriffen und nur wenig von verdünnten, selbstheißen Säuren und konzentrierter Salpetersäure. Für Juwelier-arbeiten geeignete Aluminiumlegierungen bestehen aus Aluminium,Nickel, Silber und Zinn.

Unter den Zinnlegierungen ist das Britanniametall die wich-tigste; es besteht aus 90 Teilen Zinn und 10 Teilen Antimon,enthält jedoch meist auch andere Metalle, besonders Kupfer,Zink und Blei, wie die folgenden Beispiele zeigen.

Britanniametall

Zinn

Antimon

Kupfer

Zink

Blei

Englisches ....

81-90

16-25

1-84

Pewter......

81-20

5-70

1-60

—

11-50

Tutania.....

91-40

—

0-70

0-30

7-60

Queens-Metall . .

88-50

7-10

3-50

0-90

—

Deutsches ....

72-00

24-00

4-00

—

—

Hämmerbares . . .

48-00

3-00

48-00

100

Die Darstellung des Britanniametalles geschieht in der Weise,daß man das Kupfer zunächst allein schmilzt und sodann einenTeil des Zinns und die Gesamtmenge des Antimons zufügt. Istdies geschehen, so kann man das Feuer mäßigen, denn die neuentstandene Legierung besitzt einen viel tiefer liegenden Schmelz-punkt als das Kupfer. Schließlich wird der Rest des Zinnszugesetzt und die Legierung durch längere Zeit mit einem Eisen-stabe gerührt, um sie ganz gleichmäßig zu machen.

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