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1 (1914)
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272
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Legierungen.

aber bei länger andauernder Erwärmung der Schmelzpunktdieser Legierungen ändert, ist man, wie auch aus anderen Gründen,davon abgekommen. Als Beispiele leichtflüssiger Wismutlegie-rungen führen wir das Newtonsche und das Rosesche Metall an.Sie enthalten:

Newtons Metall Roses Legierung

Wismut.......8 2

Blei ........5 1

Zinn ........3 1

Die Besprechung der Legierungen des Silbers, Goldes undPlatins können wir füglich übergehen, weil sie nur geringe Be-deutung für technische Zwecke besitzen, ebenso die Quecksilber-legierungen oder Amalgame, über die in früheren Abschnitten(Quecksilber, Gold) schon das Wesentlichste gesagt wurde. Sehrwichtig sind dagegen jene Legierungen, die man als „Lote"bezeichnet und die dazu dienen, um zwei Metallstücke, einerleiob es sich um reine Metalle oder Legierungen handelt, zu ver-einigen. Die Zusammensetzung der Lote muß den Eigenschaftender zu lötenden Metalle angepaßt sein, Hauptbedingung ist, daßdie durch das Lot zu vereinigenden Flächen vollständig blankund oxydfrei sind. Um dies zu erreichen, wendet man zurReinigung der Metallflächen Säuren (Lötwasser) an.

Man unterscheidet, je nach dem Schmelzpunkte, Weichloteoder Schneilote und Hartlote. Gewöhnliches Schneilot, das beietwa 200° schmilzt, besteht meist aus gleichen Teilen Zinn undBlei; Wismutlote schmelzen schon bei 140° und bestehen ausgleichen Teilen Wismut, Zinn und Blei. Die Hartlote schmelzenerst bei wesentlich höherer Temperatur und bestehen aus Messing,Zink und Zinn, wohl auch Kupfer in wechselnden Verhältnissen.Selbstverständlich muß das Lot hinsichtlich der Farbe und densonstigen Eigenschaften auch denen der zu lötenden Metalleangepaßt sein, die folgenden Zahlen geben Beispiele der Zu-sammensetzung verschiedener Hartlote.

Kupfer Zink Blei Zinn

Sehr strengflüssig . . 57-94 42-06

Strengflüssig .... 50-00 50-00

Leichtflüssig .... 33'34 66-66 —

Halbweiß, leichtflüssig 44-00 49-90 3-30 1-20

Weiß ........ 57-44 27-98 14-58 —

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