Verb, mit mehreren anderen Atomen im C-King. 603
Gruppe durch ein = N~Atom ersetzt wird; Chinazolin ist nur inDerivaten bekannt, die anderen bildenKrist. von stark bas. Eigensch.Phenyldihydrochinazolin, C 8 H s (C 8 H 5 )Nj(H,), Orexin,oder C 14 H 12 N 2 , dient gebunden an Tannin als Stomachicum.
Dibenzoparadiazin, C 12 H 8 N 2 , Phenazin, Azophenylen, leitetCH N CH sieh vom Akridin ab, indem in ihm eine =CH~
HC C
HC
'V Gruppe durch ein -K'Atom ersetzt wird. Es
C
CH N
HC
HC C
CH N
C CH findet sich im Steinkohlen teer, bildet gelbe
| Nadeln, bei 171° schmelz, u. liefert durch Ein-
CH tritt von Amido-, Alkyl- oder Arylgruppen
die als Induline (Echtblau), Ni grosine,
CH (z. B. Anilinschwarz), Safranine, z. B. Indoin-
blau, Mauve'in, Magdalarot, Indazinblau), Toluylenrot, Toluy-
lenblau, Irisviolett, Janusgrün bezeichneten Farbstoffe.
Tribenzoparadiazin, C 16 H 10 N 2 , Naphtophenazin, durch Einw.
HC N CH CH von Säuren auf Azofarbstoffe des Naph-
"v/X/V tylamins entstehend, bildet gelbe Krist.
C C CH Durch Eintritt von Amido-, Alphyl- und
| |] | Alkylgruppen liefert es die Farbstoffe
C C CH Eurhodole, Eurhodine (z. B. Indu-
/\/ / \/ 1 ' linscharlach), Kosinduline (z.B. Azo-
CH CH karmin, Phenylrosindulin).
s-Triazin, HC<J^_pTT^»N, Kyanidin, C 3 H a N 3 , entspricht dem
Trizyanwasserstoff, ist also die Stammsubstanz der schon S. 430besprochenen Zyanur- u. Isozyanurverbindungen.
a-Triazin, HC<q H -^>N, sowie v-Triazin, HC<^-^>N, sind
nur in ihren Derivaten bekannt.
Benzazimid, CeH^^rLrl-vT^, Phenoxytriazin, enthält einen
kondensierten Benzol- u. v-Triazinring u. ist eine Säure.
N == Nv-Tetrazin, HC^qVt-^^N, Osotetrazin, sowie dessen Isomere
sind frei nicht bekannt, hingegen Derivate derselben.
Osotetrazinderivate entstehen durch Oxydation aus den Osa-zonen (S. 476) u. geben mit verd. Säuren die betr. Osotriazole(S. 613). Sie bilden rote, neutrale Krist.
s-Tetrazin, HC<^-j;>CH, bildet purpurrote Kriat.
2. Oxazin, Thiazin und deren Derivate.CH = CHOxazin, 0 < Cr>H-CH' >N * J "' ist frei nicnt Deliaimt -
£££ °<c!l : c5>* H > Morpholin, eine basische,bei 129° sied. Flüss., sehr ähnlich dem Piperidin (S- 598).
Phenoxazin, C 6 H 4 <- N ( ?>C 6 H 4 , bildet sublimierbare Blättchenu. liefert durch Eintritt von Alkylamingruppen das Resorzin-,