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Aliphatische Verbindungen.
nicht beständigen Purpursäure ( = Imidoalloxanthin) entsteht,welches dann durch Alkalilauge blau wird.
Benetzt man den roten oder blauen Eückatand mit W., sotritt Entfärbung ein, die nach nochmaligem Abdampfen zur Trocknebestehen bleibt, da Murexid leicht zerstörbar ist (S. 499).
Karnin, C 6 H 3 (CH s ) 2 N 4 0 8 , 1. 3-Dimethylharnsäure, imMuskelsafte (daher im Fleischextrakte), in der Hefe u. im Zucker-rübensafte enthalten, bildet mikrokristallin. Massen.
Verbindungen durch Substitution von denunges. zweiwertigen Kohlenwasserstoffen sich ableitend.
1. Zweiwertige Kohlenwasserstoffe.
Allgemeine Formel C n H 2n .Äthylen C 2 H 4 Hexylene C 6 H lä Dexylene Ci„H 20Propylen C 3 H 6 Heptylene C,H U Zeten Ci 6 H 82Butylene C 4 H 8 Oktylene C 8 H 18 Zeroten C 27 H 54Amylene C 6 H 10 Nonylene C 9 H 18 Melen C 30 H 80
Die zweiwertigen unges. Kohlenwasserstoffe (S. 368) heißenAlkylene oder Olefine (nach dem Äthylen, welches auchÖlbildendes Gas, franz. gas olefiant heißt).
Methylen CH 2 , ist frei nicht existenzfähig, da bei allenReaktionen, wo es sich bilden kann, seine Polymeren,Äthylen, C 2 H 4 , Propylen, C 3 H 6 , usw. entstehen.
In den Alkylen-Mol. sind stets zwei der vorhandenenC-Atome mit je zwei Wertigkeiten aneinander gekettet, z. B.H 2 C=CH 2 , Äthylen, CH 3 -CH=CH 2 , Propylen.
Beim Äthylen u. Propylen sind keine Isomeren möglich,beim Butylen, C 4 H 8 , hingegen schon drei, nämlich:
CH 3 -CH 2 CH=CH 2 .
Butylen
CH 2 =C<-
Isobutylen
CH 3 -CH=CH-CH 3 .
Pseudobutylen
C 5 H 10 bildet fünf Isomere; die Zahl der Isomerien ist alsonoch größer als bei den ges. Kohlenwasserstoffen.
Isomer den Olefinen sind die hei den zykl. Verb, besprochenenPolymethylene oder Naphtene, (CH 2 ) X , welche C-Ringeenthalten u. daher sich wie ges. Kohlenwasserstoffe verhalten.
Eigenseh. Die niederen sind Gase, die mittleren, vonC 5 H 10 an, leicht flüchtige Flüss., die höheren, von C 27 H 5 4an, fest, alle sind farblos; als unges. Verb, vermögen sieleicht in ges. Verb, überzugehen, indem sie direkt zwei ein-wertige Atome der Metalloide (S. 421) oder zwei einwertigeAtomgruppen binden, wobei die doppelte Bindung der C-Atome eine einfache wird, z. B.