Elemente u. Verb, der Eisengruppe.
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2FeCl 3 + (NHJ 2 S = 2FeCl 2 + 2NH 4 C1 + S.
FeCl 2 + (NH 4 ) 2 S = FeS + 2NH 4 C1.Es ist leicht schmelzbar u. löst sich in Säuren unterEntw. von H 2 S (s. S. 148); bei Luftzutritt oxydiert es sichin gelinder Hitze zum Teil zu Ferrosulfat; bei stärkeremErhitzen bildet sich Schwefeldioxyd u. Ferrioxyd: 2 FeS+ 70 = Fe 2 0 3 + 2S0 2 .
Ferrochlorid, FeClj + 4 H 2 0, Ferrum chloratum, erhält manheim Lösen von Eisen in Salzsäure u. Abdampfen bei Luftabschlußin hellgrünen, zerfließlichen Prismen, die nicht unzersetzt wasser-frei gemacht werden können. Wasserfrei erhält man es in weißenBlättchen beim Erhitzen von Eisen in Salzsäuregas.
Ferrojodid, FeJ s , Ferrum jodatum. Gepulvertes Eisen wirdmit W. Übergossen u. die entspr. Menge Jod zugesetzt, woraufman eine grünliche Lös. erhält, aus der sich beim VerdampfenFeJ, -f 4R 2 0 in blaugrünen, monoklinen Krist. ausscheidet. Ander Luft oxydiert es sich zu Ferrioxyd unter Jodabscheidung;diese Zersetzung wird durch Zusatz von Zucker sehr verlangsamt,daher man das Präparat in den Apotheken mit Zucker verrieben(Ferrum jodatum saccharatum) oder in Zuckersaft gelöst(*Sirupus Ferri jodati) aufbewahrt. "Liquor Ferri jodatiist eine stets frisch zu bereitende, wäss. Ferrojodidlös.
Ferrosulfat, FeS0 4 -f- VH 2 0, erhält man rein durchLös. von Eisen in verd. Schwefelsäure u. Abdampfen. Imgroßen stellt man Ferrosulfat dar, indem man Eisenkies,FeS 2 , durch partielles Rösten (S. 146.5) in FeS verwandelt,das beim Liegen an feuchter Luft sich zu Ferrosulfat oxy-diert; man laugt dann mit W. aus u. läßt krist. (*Ferrumsulfuricum crudum, Eisenvitriol, grüner Vitriol). Fernererhält man Ferrosulfat bei der Darst. des Kupfers aufnassem Wege (S. 264. s). Hellgrüne, monokline Krist, welchean trockner Luft verwittern (8. 142), an feuchter Luft sichmit braunem, bas. Ferrisulfat überziehen; als kristallin. .Pulver (*Ferrum sulfuricum) erhält man es durch Fällenseiner Lös. mit Wg. Es ist in 1,8 T. kaltem W. lösl., unl. inWg., beim Glühen an der Luft in Ferrioxyd übergehend (S. 156). tf' «x*'
Mit den Alkalisulfaten bildet es den entspr. Magnesiumverb. . >■ 4 y^isomorphe Doppelsalze, von denen Ferroammoniumsulfat, f c*FeS0 4 + (NH 4 ) 2 S0 4 + 6H 2 0, das sog. Mohrsche Salz, durch seineLuftbeständigkeit ausgezeichnet ist. Wie Magnesiumsulfat verliertFerrosulfat das siebente Mol. W. erst bei 260°.
"Ferrum sulfuricum siccum, 2FeS0 4 + 3H 2 0, erhält manals weißes Pulver durch Erhitzen von Ferrosulfat, bis es 35 Proz.an W. verliert u. dann noch 15 Proz. W. enthält.
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