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Repetitorium der Chemie : mit besonderer Berücksichtigung der für die Medizin wichtigen Verbindungen, sowie des "Arzneibuches für das Deutsche Reich" und anderer Pharmakopöen, namentlich zum Gebrauche für Mediziner und Pharmazeuten
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Elemente u. Verb, der Eisengruppe.

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bis zur Höhe der Schlackenöffnung steigt, wird es durch eine tieferliegende Öffnung abgelassen u. in Sandformen geleitet.

Im oberen Teile des Ofens (der Vor wärm zone) wird dieBeschickung vorgewärmt u. getrocknet. Im nächsten Teile (derReduktionszoue) wird das Eisenoxyd durch das in den unteren,brennenden Schichten erzeugte Kohlenoxyd zu schwammigem Eisenreduziert: Fe,O s + 3CO = 2 Fe + 3C0 2 . Im unteren Teile desOfens, wo die Verbrennung durch die eintretende Gebläseluft sehrenergisch ist, verbrennen die Koks zu Kohlendioxyd, welches aber,indem es durch die höher liegenden, glühenden Kohlenschichtenstreicht, zu Kohlenoxyd reduziert wird: C0 2 + C=2CO.

Die Temp. der Keduktionszone genügt nicht, um das Eisenzu schmelzen; dasselbe sinkt mit dem Zuschlage in den heißerenTeil hinab u. verbindet sich hier mit Kohlenstoff, wodurch leichterschmelzbares Roheisen entstellt (Kohlungszone).

Hierauf gelangt das erweichte Eoheisen in den noch heißerenTeil, wo es schmilzt (Schmelzzone) u. sich aus dem Zuschlag u.den vorhandenen Beimengungen die Schlacke bildet, welchebeim Passieren der Eintrittestelle der Gebläseluft (Verbrennungs-oder Oxydationszone) das Eisen vor Oxydation schützt.

Unter der Gebläaeöffnung sammelt sich das Eisen an u. dieobenauf schwimmende Schlacke schützt es auch hier vor Oxydation.

Ein ziemlicher Teil des beim Hochofenprozeß gebildetenKohlenoxyds entweicht durch den oberen Teil des Ofens (dieGicht) als Gichtgas, welches außerdem noch Kohlenwasserstoffe,C0 2 , Cyan- u. Stickstoffverb, enthält, u. nach der Befreiung vommitgerissenen Staub zu Heiz- u. Motorzwecken dient.

Dar st. des Schmiedeeisens. 1. Durch Wind frischen(Bessemern) erhält man Flußschmiedeeisen: Es wirdgeschmolzenes Roheisen in große, birnförmige Gefäße (Kon-verter) gefüllt u. durch dieselben vom Boden aus kompri-mierte Luft geblasen, wobei Silizium u. Phosphor zuerst u.dann der Kohlenstoff verbrennt; so kann man 10 000 kgRoheisen in 20 Minuten in Schmiedeeisen verwandeln.

Sobald fast aller C verbrannt ist (durch den Spektralapparatam Verschwinden der grünen Linien des C erkennbar), wird das,infolge der energischen Oxydationsvorgänge (namentlich des ver-brennenden P) geschmolzene, schlackeDfreie Schmiedeeisen durchNeigen des Konverters ausgegossen.

Beim Bessemerprozeß verbrennt der in vielen Eisenerzen ent-haltene P nicht ganz, sondern bleibt zum Teil im Eisen, dasselbebrüchig machend; um dies zu vermeiden, wird der Konverter mitmagneaiahaltigem Kalkstein ausgemauert, durch den aller P in Kal-ziumphosphat übergeht (Thomas-Gilchrist-Prozeß, basischerProzeß), das sich als sog. Thomasschlacke ansammelt, die bis50 Proz. Kalziumphosphat enthält u. gemahlen als „Thomas-phosphatmehl" ein wertvolles Düngemittel (S. 252) ist.

2. Durch Herdfrischen oder Fiammofenfrischen erhält