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Cnprum oxydatum.
Alterana und Tonicum, angewendet bei Skropheln, Rhachitis Hantaffektionen, Dys-krasien. Gaben 0,005—0,01— 0,015 g drei bis viermal täglich. Grösste Einzelgabe 0,03 g.fCuprani bichloratum siccuni. Entwässertes Cuprichlorid oder KupfercMorid.
CnCl 2 . Mol. Gew. = 134.
Es wird durch Erhitzen des obigen krystallisirten Salzes auf 110° C. erhalten,braune, zerfliessliche Masse, im übrigen von den Eigenschaften des vorigen.Aetlier Cnprl.Ep. Cupri bichlorati cryst. 4,0Aetheris 100,0.
Dosis 5—8 Tropfen.
Gelb-
Aqua antimlasmatica Koechlin.Aqua Beisseri, Liquor antimiasmaticuB
BEISSER.
Rp. Liquoris antimiasmatici Koechlin 1,25Aquae destillatae 100,0,
Anfangs des Morgens, nach mehreren Tagen auchdes Abends einen Easlöffel voll.
5—7
Liquor antiniiasmaticus Koechlin.Liquor Cupri chlorati aramoniatus.Rp. Cupri bichlorati crystall. 5,4Ammonii chlorati 50,0
Aquae destillatae q. s.
(185) dass das Gesammtgewicht = 240,0 beträgtKlare, smaragdgrüne Flüssigkeit von 1,070 bis1,072 spec. Gewicht. In 120,0 ist 1,0 Kupferenthalten. Innerlich gegen skrophulöse undsyphilitische Haut-, Knochen- und Drüsenaffek-tionen, gegen Cardialgie, Epilepsie, Chorea etc.zu 5—10—15 Tropfen in Verdünnung mehrmalstäglich, Aeusserlich, ohne Erfolg, zum Ver-bände syphilitischer Geschwüre,
Tinctura Cnprl bichlorati Hklvetius.Rp, Cupri bichlorati cryst. 40,0Spiritus (90 proc.) 100,0.-10 Tropfen bei Epilepsie, Rhachitis, Würmern.
Cuprum oxydatum.
I.f Cuprum OXydulatum. Cnprooxyd. Kupferoxydul. Kupferhemioxyd. Cn,0.Mol. Gew. = 142.
Zur Darstellung stellt man eine Auflösung von 1 Th. Tranbenzucker (oder 1,5 Tb.Honig in 30 Th. Wasser dar, filtrirt diese und versetzt sie mit 2—3 Th. Seignettesalz so-wie mit Natronlauge in reichlichem Ueberschuss (etwa 20 Th.) und mischt eine Lösung von1 Th. krystall. Kupfersulfat in 30 Th. Wasser zu. Man nmss nun eine klare, lasurblaueFlüssigkeit haben. (Ist dies nicht der Fall, so fehlt es entweder an Traubenzucker oderan Natronlauge oder an Seignettesalz.) Diese Flüssigkeit erhitzt man auf dem Wasser-bade oder auf freier Flamme, worauf sich das Kupferoxydul mikrokrystall misch abscheidet.Man sammelt es, wäscht es zunächst mit heissem Wasser, bis das Ablaufende nicht mehralkalisch reagirt, dann mit Alkohol und mit Aether und trocknet rasch.
Rothes, krystalliuisches Pulver vom spec. Gew. 5,34—5,37. Es verändert sich nichtan der Luft, ist unlöslich in Wasser. In Ammoniakflüssigkeit ist es löslich; die ursprüng-lich farblose Lösung wird bei Luftzutritt blau. Durch Chlorwasserstoffsäure wird es inCuprocblorid verwandelt; sauerstoffhaltige Säuren, z. B. verdünnte Schwefelsäure, bringendie Hälfte des Kupfers als Kupferoxyd in Lösung, während die andere Hälfte als metalli-sches Kupfer ungelöst bleibt. In feuchtem Zustande oxydirt es sich leicht an der Luft,im trocknen Zustande ist es haltbar. Durch Ueberleiten von Wasserstoff oder von Methyl-alkoholdämpfen über Kupferoxydul in der Hitze wird dieses leicht zu metallischem Kupferreducirt. Durch Glühen an der Luft verglimmt es zu schwarzem Kupferoxyd. — Es dientin der Technik zum Färben von Glasflüssen.
Cuprohydroxyd, Kupferoxydulhydrat, Cu 2 (OH) 2 , wird als kanariengelber Nieder-schlag durch Kalilauge aus Cuprochloridlösungen gefällt. Es zersetzt sich schon unter100° C. in Cuprooxyd und Wasser.
II. f Cuprum Oxydatum (Ergänzb.). Oxyde noir de cuivre (Gall.). Cuprunioxydatum nigrnm Radejiacheb. Kupferoxyd. Cnprioxyd. CuO. Mol. Gew. = 70.
Das Kupferoxyd kann durch Erhitzen von metallischem Kupfer an der Luft oder durchGlühen von Cuprinitrat erhalten werden. Da die so gewonnenen Präparate aber sehrdicht und selten rein sind, so soll das zum therapeutischen Gebrauche bestimmte Kupfer-oxyd durch Glühen von Cnprikarbonat dargestellt werden.