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Vademecum für Pilzfreunde : Taschenbuch zur bequemen Bestimmung aller in Mittel-Europa vorkommenden ansehnlicheren Pilzkörper mit 4 Bestimmungstafeln und Zitaten bekannten Bildwerke
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I. Hydnum Stachelinge.

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44,5 y., losewarzig, bräunlich. Im Nadelwald gesellig 811.Hydn. amarescens (Qu.) ist vielleicht identisch. BresadolaTrid. Tf. 139, Michael III. 237 (34).

b) Stacheln werden grau oder braun.Hut geglättet 710, schuppig 1013.

' Hyd. laevigatum (Swartz) Ekelhafter Stacheling. H. grau-braun, anfangs braunpurpurn, nackt, kahl und glatt,gewölbt-niedergedrückt 513, ziemlich regelmäßig, derb.St. graurötlich, fast kahl, fast gleichdick 46/2030, oftexzentrisch. Steh, umbrabraun mit weißlicher Spitze, bis25 mm lang, herablaufend. Fl. weißgraulich, jung beiBruch purpurn anlaufend, riecht stark ekelhaft,sehrneckt bitterlich. Sp. rundlich 67/4 5 jx, eckighöckerig,bräunlich. Im Nadelwald, meist einzeln. Bresadola, Trid.Tf. 138. Fries, Ic. Tf. 3, 1.

* Hyd. fragile (Fr.) Gebrechlicher Stacheling. H. aschgrau-scherbengelb, flaumig, bald kahl, runzelig, ungleich-mäßig, mit welligem und gelapptem Rande 1015,fleischig. St. graulich, kahl, glatt, derb 5/20, ungleichdick.Steh, weißlichgrau, zuletzt gelbgrau, pfriemlich. Fl. weichund gebrechlich, eßbar. Im Kiefernwalde. In Schlesienbeobachtet.

* Hyd. intundibulum (Swartz) Trichterförmiger Stacheling.H. kastanienbraun, glatt, kahl, trichterförmig 515,mit aufgerichtetem Rande, ungleichmäßig, faserfieischig,zäh. St. blaß, abwärts verjüngt 58/15 25. Steh, weiß,werden braun, herablaufend. Im Nadelwald. Michael III.236 (35).

1 »- Hyd. versipelle (Fr.) Rasiger Stacheling. H. rostbraun, inkleine, angedrückte, faserige Schuppen zerrissen,in der Jugend bisweilen glatt und kahl, gewölbt-geschweift58, ungleichmäßig, fleischig. St. blasser, kahl, ungleichdick,fast ästig. Steh, rostbräunlich, kurz, ungleich, herablaufend.Fl. blasser, brüchig, oft mit Höhlungen, geruchlos, eßbar.Im Nadelwald, meist rasig, Stiele und Hüte in-einanderfließend, seltener einzeln. Fries, Ic. Tf. 1.

ll. Hyd. squamösum (Schff.) Spitzstieliger Stacheling. H. rot-braun-falb, kahl, jung glatt, älter in unregelmäßige Schuppenzerbrochen , gewölbt-niedergedrückt 58 , unregelmäßig,fleischig. St. weiß, kurz, abwärts verjüngt. Steh.graubraun mit weißlicher Spitze, herablaufend. Fl. weiß,brüchig, starr, geruchlos, eßbar. Sp. fast eckig 34 u.. ImNadelwald zwischen Moosen, einzeln (Rhön). Schäffer Tf. 273.

*2. Hyd. subsquamösum (Batsch) Getigerter Stacheling. H. rost-braun, durch schokoladenbraune, oberflächliche, ver-gängliche Schuppen getigert, verflacht 812, fastgenabelt, mit wellig-krausem Rande, fleischig. St. schokoladen-schwärzlich, kahl, derb, ungleichdick. Steh, weißlich, werdenbräunlich, mit weißlicher Spitze, lang (8 mm). Fl. schokoladen-