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Vademecum für Pilzfreunde : Taschenbuch zur bequemen Bestimmung aller in Mittel-Europa vorkommenden ansehnlicheren Pilzkörper mit 4 Bestimmungstafeln und Zitaten bekannten Bildwerke
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Stachelpilze Hydnaeeae.

A. Sarcodon. Nie kreiseiförmig, Fleisch brüchig- und

ungezont.

a) Stacheln unveränderlich weißlich, rötlich?violettlich.

1. Hyd. repandum (L.) Stoppelpilz. H. ziegelgelblich, dotter-** gelblich, isabell, fettig anzufühlen, bisweilen flockig-bereift, meist geschweift 515, neigt stark zu Mißbildungen,derb. St. blasser, derb 26/1020, oft exzentrisch, sogarseitlich. Steh, fast gleichfarbig, pfriemlich, gebrechlich,herablaufend. Fl. gelblichweiß, ziemlich derb, brüchig, jungeßbar. Sp. rundlich 8/7 yi, glatt. Im Laub- und Nadelwaldfast rasig. G-raraberg II. 29. Michael I. 13 (19).

2. Hyd. fuligineo-album (Schmidt) Rötender Stacheling. H.weißlich, nach dem Rande hin rosa- oder bräunlich-angelauf en, kahl, eingerolltgewölbt-geschweift 56, fleischig-st, weißlich-rosa, fast zartschuppig, fast gleichdick 45/1015,zentral oder exzentrisch. Steh, weiß, dann rosa-rötlich-herablaufend. Fl. weiß, bei Bruch rosa, riecht ekelhaft-Sp. eckig-rundlich 45/3,54 ;/., lose stachelig, hyalin. ImNadelwald. Sehr selten, von Hennings in der Umgebungvon Berlin beobachtet: Bresadola, TYid. Tf. 141.

8. Hyd. politum (Fr.) Glänzender Stacheling. H. rostfuchsig,glänzend, kahl, niedergedrückt-geschweift 510, fleischig-st, rostfuchsig', glänzend, glatt, kurz, knollig. Steh-weiß, gleichlang, lassen eine nackte Zone um den Stiel herum-Im Nadelwald. Selten.

4. Hyd. inölle (Fr.) Weicher Stacheling. H. graulich-weiß,durch geschlossenen dichtfilzigen Überzug weich,tiefgenabelt-gewölbt - 5 8, zuletzt geschweift, fleischig. St.weißlich, kahl, kurz 2 3/2025, gleichdick. Steh, weiß-lich, nicht verfärbend, gleichlang, herablaufend. Im Nadel-wald, gewöhnlich einzeln. Selten. Fries, Ic. Tf. 2, 1.

5. Hyd. violäscens (Schw.) Violettlicher Stacheling. H»* schmutzig-violettblau, sammet'g-staubig, bald grau,

öfter mit weißlichem Rande, schuppig-zerbrechend, genabelt-gewölbt-geschweift 310, fleischig. St. gleichfarbig, un-gleichdick 24/1020. Steh, bleibend weiß, dünn, spitz,herablaufend. Fl. jung violettlich, dann weiß, zuletzt fastgleichfarbig, faserig, mild, riecht, spezifisch. Sp. rund-lich 5/4 n, zartwarzig, farblos. Im Nadelwald, meist einzeln-710! Bresadola, Trid. Tf. 140.6. Hyd. fuligineo-violäeeum (Kalchbr.) Schwarzblauer Stache-ling. H. schwarzblau oder schwarzviolett mit fleisch-braunem Rande, zuletzt schwärzlich, schwachfilzig,würfelig- oder schuppig-zerbrechend, gewölbt-niedergedrückt69, unregelmäßig, oft mit buchtigem oder gelapptem Rande,fleischig. St. fleischbraun-rußig, rauhlich, abwärts verjüngt35/1520. Steh, fleischbraun mit blasser Spitze, spitz,herablaufend. Fl. des Hutes schwarzviolett, des Stielesrötlich, fast scharf, bitterlich. Sp. winkelig-elliptisch 56/

12.