III. Stachelpilze, Hydnaceae.
Pie Fruchthaut überkleidot pfriemlich-staohelartigo oder flachezahnförmige Vorsprünge des Fruchtkörpers. Die hütigenArten tragen diese Stacheln oder Zähne auf der Unterseitedes Hutes, die keulenförmigen am ganzen Umfang, die korallen-artig-verästelten an der Spitze der Äste. Bei den hutlosenverkehrt-ergossenen Formen, die ich hier außer Betrachtlasse, überkleidet die Fruchthaut auch manchmal stumpfehöckerförmige Vorsprünge (Radulum), kammförmige Runzeln(Phlebia), vorspringende Wärzchen (Grandinia und Odontia).Gallertartige Fruchtkörper gehören zu den Tremellaceae.Steh. = Stacheln.
A. Pfriemliche Stacheln sind die Frucht-träger.
a) Hutförmiger Fruchtkörper
<x) Stiel zentral (auf Erdboden) . . Hydnum I.ß) seitlich oder fehlend (an Hölzern) Pleürodon II.
b) Keulen- oder korallenförmige Frucht-körper
oc) Stacheln bartartig-hängend . . . Dryodon III.ß) aufgerichtet-divergierend .... Hericjum IT.
B. Flache Zähne sind die Fruchtträger.
a) Zähne an ihrer Basis nicht verbunden Sistotrema T.
b) am Grunde lamellig- oder wabig-ver-bunden.............Irpex VI.
I. Hydnum (L.) Stachelpilze.
^uf dem Erdboden, besonders der Nadelwälder wachsende,zentral-gestielte, brüchig-fleischige, innen ungezonte oderlederig-korkige innen gezonte Fruchtkörper, die auf derUnterseite von der Fruchthaut überkleidete, dichtgedrängte,pfriemliche, an der Basis gesonderte Stacheln tragen. DieSporen sind rundlich, meist körnig-stachelig, farblos odergefärbt.