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Classe Filicales.
Blätter gewöhnlich gross im Verhältniss zum Stamm, oder sehr gross, reich gegliedert, in der Jugendspiralig eingerollt. Sporangien meist an gewöhnlichen, seltener an besonders gestalteten Blättern, amRande oder auf der Unterseite meist in Gruppen von bestimmter, wiederkehrender Form (Sori).
Familie Polypodiaceae.
Der Hauptcharacter der Familie liegt in dem Merkmal, dass die Sporangien mit einem unvollstän-digen, d. h. nicht geschlossenen, über den Scheitel verlaufenden Ringe verdickter Zellen versehen sind.
NEPHRODIUM Rieh.
Die Blätter treten aus einer unterirdischen Grundaxe und sind mit einem von mehreren Leitbündelndurchzogenen Stiele versehen; die Spreite ist sehr verschieden gestaltet, am häufigsten aber reich ge-gliedert und von krautiger Textur, häufig sind Haare vorhanden; die Seitenrippen erster Ordnung sindfast ganz fiederig angeordnet; die Seitenadern anastomosiren mit einander. Die fertilen Blätter sind nichtverändert. Die Sporangien sitzen sämmtlich auf den Blattadern, das Indusium ist schildförmig, es öffnetsich ringsum, nicht selten fehlt es auch. Die Sporen sind bilateral.
Etwa 250 Arten, von denen fast die Hälfte palaeotropisch ist, doch gehören auch eine ganze Reiheder nördlich gemässigten Zone an.
Nephrodium Filix mas Rieh.
Tafel 158a und b.
Grundaxe dick, aufrecht, mit Blattstielresten dicht besetzt; Blätter im Umriss lanzettlich, doppelt ge-fiedert ; Sori dorsal auf einer Seitenader von einem Indusium bedeckt, bleibend, vom Rande entfernt; Spreu-schuppen meist sehr reichlich, besonders au der Blattspindel.
Nephrodium Filix mas Rieh. Cat. med. Paris 129 (1801); Boiss. Fl,, orient. V. 737; Diels in Engl.-Prtl. Nat. Pflzf. I (4). 173.
Polypodium Filix mas Linn. Spec. pl. ed. I. 1090; Allione, Fl. Pedem. II. 286; Hoffm. Fl. Germ. II.ß; Nees, Düsseid. Abb. I. 19.
Polystichum Filix mas Roth, Fl. Germ. III. 82; P. DC. Fl. Fr. IL 559; Ledeb. Fl. Ross. IV. 514;Willk. et Lange, Prodr. Fl. Hisp. I. 9; Godr. et Gren. Fl. Fr. LH. 631; Berg u. Schmidt, Bar stell, u.Beschr. t. XXXLLL e J.
Aspidium Filix mas Sw. in Sehr ad. Joum. 1800. LL. 38, Syn. fil. 55; Fl. Dan. VLLL t. 1346; Svensk.Bot. t. 51; Guimp. u. Schlecht. Pfi. Pharm, t. 11; Bentl. and Trim. Med. pl. t. 300; Köhler, Mediz. pfl.t. 81; Aschers. Fl. M. Brandb. 923; Aschers, u. Graebn. Fl. nordostd. Flachl. 8; Flück. and LLanb. Phar-macogr. 667; Fluch. Pharmacogn. 312.
Lastrea Filix mas. Prsl. Pterid. 76.
Dryopteris Filix mas Schott, Gen. fil.
Arthrobotrys Wall, in Spreng. Gen. LL. 724.
Berg n. Schmidt, Offlcinolle Gewächse, IV. p